Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 58. (Budapest 1966)

Kaszab, Z.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z. Kaszab in der Mongolei 69. Reisebericht der III. Expedition

hätte gesammelt werden können. Das Globalergebnis der kSammlung kann absr auch so als zufriedenstellend betrachtet werden. Von den einzelnen Gruppen könne n zahlenmässig folgende Angaben mitgeteilt werden: Nematoden-Hodenproheri: 4, Nemertinea: 1, Annelida: 18, Hirudinea: 1, Tardigrada Moos- und Bodenproben: 6, Cladocera Wasserproben: 3, Ostracoda: 128, Phyllopoda: 122, Notostraca: 198, Conchostraca: 1057, Amphipoda: 1722, Chilopoda: 161, Thysanura: 29, Collembola: 1003, Odonata: 67, Ephemeroptera: 262, Plecoptera: 21, Orthoptera: 1647, Dermatoptera: 23, Psocoptera: 24, Thysanoptera: 2532, Coleoptera: 22 158, Hymenoptera: 8071, Neuroptera: 304, Diptera: 10 665, Siphonaptera: 109, Trichoptera: 769, Lepido­ptera: 7606, Rhynchota: 11 168, Insekten-Larven: 216, Pseudoscorpionidea: 25, Opiliones: 288, j4ra«eae; 2170, -dcarina: 230 und 12 Proben, Mollusca: 268, Pisces: 2, Amphibia: 11, Reptilia: 38, Mammalia: 17. — Insgesamt 73 140 Exemplare und Bodenproben, Wasserproben . Während der ganzen Zeitdauer der Expedition sammelte ich regelmässig in der Nacht bei Lampenlicht und brachte in 29 Nächten 18 388 Insekten ein. Das Gros des Materials sind Schmetterlinge (etwa 7000 Exemplare), jedoch konnte mit dieser Methode auch eine ansehnliche Menge von Käfern, Hymenopteren und Dipteren gesammelt werden. Der grosse Teil des gesamten Materials sind Arten, die ich mit anderen Methoden während des Tages keine Gelegenheit hatte, zu sammeln. Beson­ders reichhaltig war sowohl hinsichtlich der Exemplar-, als auch der Artenzahl das Faltermaterial. 1964 hatte ich in der Umgebung von Ulan-Baator bereits die Ethylenglycol­Bodenfallen ausprobiert und mich davon überzeugt, dass diese Art des Sammeins ausserordentlich erfolgreich sein kann. Unter Verwertung meiner Erfahrungen grub ich zwischen Ulan-Baator und Öndörchaan an vier Stellen je 10 Bodenfallen, deren grösserer Teil mehr als einen Monat abgegraben blieb. Das Ergebnis war über jeder Erwartung. In den gefundenen 37 Fallen konnte ich insgesamt 8619 Insekten zählen. Und dabei ist nicht einmal die Menge, sondern die artenmässige Zusammensetzung des Materials von Bedeutung, insoweit fast das ganze Material aus Arten besteht, die in keiner anderen Weise eingesammelt werden konnten. Es würde sich lohnen, in der Zukunft in erweitertem Masse mit dieser Methode zu arbeiten, obwohl dies im Rahmen einer Expedition ziemlich schwer zu verwirkliehen ist, da dadurch die Reiseroute stark beschränkt wird. Auch während dieser Expedition war das Schwemmen der ripikolen Fauna ganz besonders erfolgreich, obwohl auf diesem Gebiet der Zeitpunkt offensichtlich nicht mehr der günstigste war. Nach meinen Erfahrungen eignet sich der Monat J uni am besten für diese Methode. Es gelang mir, wiederholt auf einigen Flussufern an zum Schwemmen geeigneten Stellen neuere Arten der kleinsten ripikolen Käfer­arten einzusammeln. Auch in diesem Jahr legte ich ein grosses Gewicht auf die Erforschung der Fauna in Nestern von Kleinsäugetieren, in erster Linie von Microtus brandti. In mehreren Fällen grub ich Nester aus und siebte ihr Material aus. In jedem Fall gelang es mir, eine ansehnliche Anzahl spezialer Arten zu sammeln. Mit dem Aussieben des Bodens und von Pflanzenresten führte ich auch mehrfach Versuche. Das Kötschern ergab ein mengenmässig grosses Material, dessen gruppenweise Aufgliederung jedoch von sehr unterschiedlichem Wert ist. Für die Coleopteren war das Ende des Monats Juli und der Monat August entschieden zu spät. Auch von den schönsten blühenden Steppen konnten nur sehr wenig Käfer, oft sogar als Ergebnis mehrere Stunden andauernder Kötscherarbeit eingebracht w T erden. Manch­mal war dies jedoch in Hinsicht auf Dipteren und Hymenopteren sowie Rhynchota (Hemiptera, Heteroptera, Psyolloidea) äusserst erfolgreich für die, ausgenommen

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