Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)

Bondor, L.: Untersuchung glaukonitischer oligozän Gesteine im Nordöstlichen Mittelgebirge

Die Berechnungen führte ich auf Grund des Mineralogiebuches von BERRY-MASON und dem Buche von GRIM über Tonmineralien aus. Die Struktur des Glaukonits kann aus der des Muskovits abgeleitet werden. Zwei Si0 4 Tetraederflächen schliessen eine A10 6 Oktaederfläche ein. Das Si in tetra­edrischer Koordination kann AI substituieren. Im Muscovit ist das Si : AI Verhältnis 3 : 1. Den infolge Al-Substitution auftretenden negativen Ladungsanstieg bei dem Kontakt der Schichten, kompensiert das in den, zwischen den beiden Tetraeder­flächen, in hexagonalen Hohlräumen sitzende Kalium. Von den sechs Oktaeder­spitzen sind vier mit den Tetraederspitzen gemein, zwei sind OH~ Radikale, die in der Mitte der hexagonalen Hohlräume, bei der Berührung der Oktaeder- und Tetrae­derflächen placiert sind. Im Muskovit sitzt im Zentrum der Oktaeder stets AI und von den möglichen oktaedrischen Positionen sind nur 2/3 besetzt. Im Glaukonit substituiert das AI in der hexagonalen Koordination zum Teil Eisen (III), teils zweiwertige Metalle; Eisen(II), Magnesium und Calcium. Die sich so ergebende positive Ladungsabnahme wird derart ausgeglichen, dass ein Viertel des in tetraedrischer Position befindlichen AI zum Teil oder ganz durch Si vertre­ten ist. Tabelle I. Glaukonit, Windt-Ziegelei von Eger Gewichtsprozent Atom zahl Si0 2 48,90 81,36 48,90 /9,56 A1 2 0 3 6,45 12,64 \ 3; 08 Ti0 2 0,15 0,21 Fe 2 0 3 19,09 23,9 FeO 4,67 6,5 MgO 4,27 10,6 CaO 0,76 1,17 Na 2 0 0,12 K 2 0 5,92 12,5 MnO 0,09 -H 2 0 3,57 + H 2 0 5,91 32,8 (OH) P 2 O 5 0,08 co a 0,00 Summe 99,98 90,92 Tetraedrische Koordination 45,46 Oktaedrische Koordination Formel : Die Tabellen 1., 2. und 3 zeigen, wie die drei von uns untersuchten Glaukonite in dieses Strukturbild passen. Im Glaukonit aus der Windtschen Ziegelei ist das Verhältnis Si : AI = 6,4 : 1, im Biotit 3 :1, im Muskovit 1 : 1, die AI-Menge ist somit bedeutend kleiner als im Glim­mer.

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