Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)
Mandl, K.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z.Kaszab in der Mongolei. 36. Cicindelini und Carabini (Coleoptera), II
Von C. coerulea ist von keiner Lokalität eine auch nur annähernd ähnliche Zeichnungsaberration bekannt geworden. Obwohl ich viele Hunderte Exemplare dieser Form selbst gefangen und auch in ebenso grosser Zahl in Sammlungen gesehen habe, ist mir kein derart gezeichnetes Exemplar zu Gesicht gekommen. Diese Subspecies (nitida) zeigt überhaupt keine Tendenz zur Abänderung der Zeichnung in irgend einer Richtung, ja sie ist von geradezu auffallender Konstanz. Aus diesem Grunde kann mit Berechtigung geschlossen werden, dass es sich bei der neu aufgefundenen Form um eine lokale Rasse der coerulea handelt, die deshalb einer Benennung und Beschreibung wert ist. Abb. 1 — 2: Cicindela coerulea kaszabi ssp. nov. — Abb. 1. Penisspitze mit ausgestülptem Innensack (Chitinleisten und Dornenfelder an den Hautsäcken); Abb. 2: Penisröhre Holotypus: 1 rf, Länge: 13 mm (sine labro) vom oben angegebenen Fundort. Anmerkung: Nebenstehende Zeichnung (Abb. 1, 2) zeigt das Bild der Penisröhre und des ausgestülpten Innensacks. Es sind kaum bemerkenswerte Unterschiede zwischen der neuen Form irgend einer der coerwZea-Rassen hinsichtlich genitalmorphologischer Eigenschaften zu konstatieren. Die Penisröhre ist vielleicht etwas länger und der Chitinzahn im Innensack relativ länger. Auch scheint mir die Bewehrung einzelner Hautsäcke mit Dornenfeldern etwas dichter zu sein. Der Holotypus dieser zu Ehren des Entdeckers kaszabi genannten neuen Subspecies der C. coerulea PALLAS befindet sich im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum in Budapest.