Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 57. (Budapest 1965)

Pelikán, J.: Ergebnisse der zoologischen Forschungen von Dr. Z.Kaszab in der Mongolei. 29. Thysanoptera

mongolicus sp. n. auch durch die dunkle Körper- und Fühlerfarbe, die gar nicht ver­längerte Ventralseite der Augen, ausserordentlich lange Stirnborsten, sowie durch andere Merkmale leicht erkenntlich. Megathrips flavipes (O. M. REUTER, 1901) (Syn.: Cryptothrips flavipes O. M. REUTER, 1901) 1 9 126 km N von Ulan-Baator, am Wege, 1100 m, am Fusse der Birkenbäume gesiebt, 9. VII. 1964 (Nr. 288). - Dieser Edaphobiont wurde bisher nur von der Insel Kreta und aus der Türkei bekannt. Herrn Prof. Dr. H. PRIESNER verdanke ich für den Hinweis auf die oben­erwähnte Synonymik, sowie für ein Exemplar aus der Türkei. Das Weibchen aus der Mon­golei stimmt mit dem türkischen Stück überein, es hat aber viel kräftigere Körperborsten, was die Möglichkeit einer selbständigen Unterart in der Mongolei andeutet. Haplothrips acanthoscelis (KARNY, 1909) 1 9 Onzulin-chundi, 100 km südwestlich^ von Ulan-Baator (Zentral-aimak), 15. VI. 1964, gekätschert in einer Caragana-Steppe, 1400 m, (Nr. 131). - Von Europa bis nach Sibirien weit verbreitet; der östlichste Fundort. Haplothrips kaszabi sp. n. (Fig. 4, 5, 6, 11 und 12) Weibchen (Holotypus). — Körperlänge 2,37 mm. Körper braun bis schwarzbraun, alle Schenkel dunkel, mitunter am Ende ganz schwach und schmal gelblich, auf der Basis fast immer aufgehellt, gelblich bis gelb. Bei lichteren Exemplaren sind die Schenkel in der Mitte undeutlich und unregelmä­ssig heller gefleckt. Vorderschienen ganz reingelb, Mittel- und Hinterschienen dunkel, auf der Basis deutlich heller, gelblich; am Ende immer schmal gelb bis weisslichgelb. Alle Tarsen immer rein hellgelb bis weisslichgelb. Fühlerglied I. und II schwarzbraun, II am Ende gelblich, III —VI hell schmutziggelb bis gelblichgrau, immer am Grunde und das III. und IV. Glied auch am Ende aufgehellt, graugelblich bis gelb, VII —VIII einfarbig hellgrau. Flügel glashell, Körperborsten hellgelb, nur die Terminalhaare des Tubus grau. Kopf viel länger als breit, 280 (225), Wangen hinter den Augen fast parallel, in der Mitte nur undeutlich erweitert und dann zur Basis ganz fein verjüngt, der ganzen Länge nach mit feinen Börstchen spärlich besetzt. Augen Llat. 95— 98, pok. 63—68, hinter den beiden Hinterozellen stehen zwei deutlichere Börstchen gerade hinterein­ander. In dem Ozellardreieck befinden sich 4 winzige ioc— Börstchen, welche in einer Querlinie stehen. Vorderozellus steht auf einem Höckerchen und ist ganz nach vorne gerichtet. Maxillarbrücke entwickelt, Maxillarstacheln genähert, Mundkegel 170 lang, am Ende deutlich breit gerundet. — Fühler lang und ziemlich schlank, 480- 493, einzelne Glieder; 1.35 (46), - 11.60(38), - 111.73-76(41), - IV. 71-73 (39), - V. 68-71 (32), - VI. 68-71 (28), - VII. 65 (25), - VIIL 40-42 (16). Sin­neskegel (innen + aussen); III. 1 + 2, - IV. 2+2, - V. l + l 1 , - VI. l + l 1 , - VIL 1 dorsal. Glieder III—IV normal gewölbt, III schwach asymmetrisch, V— VII sehr lang und schlank, parallelseitig, VIII kegelförmig an der Basis aber doch verjüngt. Prothorax 188 (375), am. und aa. etwa 33—40, ml. 40, pm. 15, pa. 40—55, epi. 82—95, cx. 35. Alle Borsten sind vollkommen spitzig. — Pterothorax 482 (437), Vor­derflügel 1270 lang, über die apikale Erweiterung 153 breit, Schaltwimpernzahl 18, Fransen glatt. Die Basalborsten stehen in einem Dreieck, alle sind spitzig, S. 1. und S. 2. 63—68, S. 3. 104—110. Die Flügel sind ungewöhnlich fein und zart, auch die farblosen Fransen sind viel feiner als bei anderen Arten. — Beine schlank, Vorder-

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