Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Báldi, T.: Die oberoligozäne Molluskenfauna von Törökbálint

DIE OBEROLIGOZ ÄNE MOLLUSKENFAUNA VON TÖRÖKBÁLINT 89 und ihre etwas aufgeblasenen Windungen schwach stufenförmig ausgebildet sind. Auf Grund des reichen Vergleichsmaterials ist es sicher, dass die Exem­plare von Törökbálint in die Unterart achatensis gehören. Sie sind nicht mit der Population von Eger identisch, die, wie darauf schon von T.-ROTH (1914) hingewiesen wurde, mit P. c. helicina übereinstimmt. Verbreitung: P. c. achatensis ist im Oligozän allgemein verbreitet, geht aber in das Miozäns nicht mehr hinüber. Paratethys: Mitteloligozän (Óbuda, S-Sowjetunion, Oberbayern), Oberoligozän (Kovácov, Oberbayern). Nordseebek­ken: Vom Unteroligozän bis zum Oberoligozän. Becken des Mittelländischen Meeres: Tongriano, Schio-Schichtcn. P. c. helicina entwickelte sich im Oberoli­gozän aus achatensis und war im Miozän eine allgemein verbreitete kosmopoli­tische Form. P. catena s. str. lebt auch heute in den Meeren in Europa. Cassidaria nodosa (SOLANDER in BRANDER, 1766) (T. VI, L'ig. 4 a-b.) Cassidaria nodosa SOL. —KOENEN (1867, p. 85, partim), KOENEN (1889, p. 257, T. 21, Tig. 14), KISSLING (1896, p. 37, T. 3, fig. 13), ALBRECHT & VALK (1943, p. 56, T. 4, fig. 97—98), GORGES (1952, p. 85), SENES (1958, p. 150). Phalium nodosum SOL. — H ÖLZL (1962, p. 158, T. 9, fig. 5). Echinophoria nodosa SOL. —NOSZKY (1939, p. 20). Cassidaria Buchii POLL. — SPEYER (1864, p. 162, T. 30, fig". 1—9), WOLFF (1897, p. 273, T. 26, fig. 8). Cassidaria nodosa var. Buchii BOLL. —T. —ROTH (1914, p. 24, tantum T. 3, fig. 3; non T. 4, fig. 1- 2), VENZO (1937, p. 38, T. 2, fig. 22—23), B. CZABALAY (1958, T. 31, fig. 1). Material: 2 Bruchstücke (T 2), 1 ganzes Exemplar und 2 Bruchstücke (S). Bemerkungen: v. KOENEN (1867) hielt die unter den Namen C. nodosa. C. buchi BOLL, 1851 und C. depressa v. BUCH, 1831 beschriebenen Formen für eine einzige Art. Dieselbe Meinung vertritt auch GORGES (1952) und HÖLZL (1962). Unseren Beobachtungen nach zeigen sich konstante Unterschiede zwi­schen C. depressa und C. nodosa ( = C. buchi), da bei C. nodosa am letzten Um­gang immer 4, höchstens nur 5 Knotenreihen zu sehen sind. Die Knoten sind stark, stachelartig entwickelt, ihre Anzahl beträgt je nach Umgang 11. Die spirale Linierung ist untergeordnet. Am letzten Umgang von C. depressa sind dagegen 5, oft auch 6 Knotenreihen vorhanden, die Knoten sind kleiner, mehr abgerundet, nicht stachelförmig und ihre Anzahl beträgt an den einzelnen Umgängen 15—19. Die spirale Linierung ist im allgemeinen stärker entwickelt. In Eger. wie darauf bereits von T.-ROTH (1914) hingewiesen wurde, kommen beide Arten ohne jeden Übergang vor. Von Törökbálint ist bis jetzt nur C. nodosa bekannt. Verbreitun g: Paratethys: Eozän, Mitteloligozän (Óbuda, Oberbayern, S-Sowjetunion), Oberoligozän (Eger. Kovácov, Oberbayern). Nordseebecken: Vom Eozän bis zum Oberoligozän allgemein verbreitet. Becken des Mittelländischen Meeres: Schio-Schichten. I'irula concinna BEYRICH, 1854 (T. VI. fig. 1.) Pirula concinna BEYR. —SPEYER (1864, p. 184, T. 33, fig. 15), KOENEN (1867, p. 73), KISSLING (1896, p. 36, T. 3, fig. 1-1), HÖLZL (1962, p. 162, T. 9, fig. 9). Ficus concinnus BEYR. — GORGES (1952, p. 86), GLIBERT (1957, p. HO). Ficula concinna BEYR. WOLFF (1897, p. 274, T. 26, fig. 11)-

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