Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)
Báldi, T.: Die oberoligozäne Molluskenfauna von Törökbálint
DIE OBEROLIGOZ ÄNE MOLLUSKENFAUNA VON TÖRÖKBÁLINT 81 [postera, rotundata] in Oberbayern und nach SENES [1960] die Unterart postera in der S-Slo\vakei). Nordseebecken:? Rüpel und Oberoligozän. Pitar (Cordiopsis) polytropa ANDERSON, 1958 s. str. (T. III, fig. 9—11.) Pitaria polytropa AND. — HÖLZL (1962, p. 95, T. 5, fig. 2—3). Cordiopsis incrassata Sow. —GLIBERT (1957, p. 38, T. 3, fig. 13, partim). Meretrix incrassata Sow. — T.-ROTH (1914, p. 44, T. 5, fig. 10— 11). Cytherea incrassata Sow r.— SANDBERGER (1863, p. 300, partim), KOENEN (1894, p. 1259, T. 86, fig. 12—13; T. 87, fig. 1—3), WOLFF (1897, p. 252, T. 23, fig. 13— 14, partim). Material: 5 (T 1), 1 (S). Bemerkungen : Die Unterart P. polytropa sub orbicularis (GOLDFUSS, 1840) unterscheidet sich nach GORGES (1952) vom englischen unteroligozänen Typus nur darin, dass der vordere Seitenzahn der linken Klappe (A II) an der Unterart nicht vorhanden ist. An den Exemplaren von Eger kann dieser Lateralzahn klar beobachtet werden und auch beim schlecht erhaltenen Exemplar von Törökbálint die Stelle dieses Lateralzahnes erkannt werden, weil der Kardinalzahn 2a weit vom anterioralen Rand verschoben ist. Daraus folgt, dass sowohl die Egerer wie auch die Törökbálinter Exemplare P. polytropa s. str. angehören. Das Vorhandensein bezw. das Fehlen vom A II ist, wie darauf auch GORGES (1952) hingewiesen hat, unabhängig vom Umriss der Klappe, da im Gegensatze zu den grossen, abgerundeten, fast kreisrunden Exemplaren von Törökbálint die Formen von Eger in der Längsrichtung verlängert und etwas kleiner sind, obwohl A II bei beiden anzutreffen ist. Verbreitung: Früher behauptete GLIBERT (1945), dass sich P. polytropa s. str. auf das Unteroligozän, P. polytropa suborbicularis auf das Mittel- und Oberoligozän und P. polytropa nysti (ORBIGNY, 1852) (= P. p. flexicostulata [KAUTSKY, 1925]) auf das nördliche Miozän beschränkt. Später hat er P. polytropa s. str. und P. p. suborbicularis zusammengezogen, da er gefunden hat, dass ihre Verbreitung gemeinsam ist (GLIBERT, 1957). Unsere eigenen Beobachtungen bestätigen diesen letzteren Standpunkt. Da infolge der abweichenden Auffassung der einzelnen Autoren die Verbreitung der Unterarten nicht eindeutig festzustellen ist, wird weiter unten nur die Verbreitung der Art behandelt. Paratelhys: Vom Unteroligozän bis zum Ende des Untermiozäns allgemein verbreitet. Sie kann von Oberbayern durch das ganze Becken bis zum Aral-See verfolgt werden. Nordseebecken: Vom Unteroligozän bis zum Ende des Untermiozäns allgemein verbreitet. Becken des Mittelländischen Meeres: Nur aus dem Tongriano und den Schio-Schichten bekannt. Atlantikum: Nur im tieferen Teil des Untermiozäns (aquitanischer Typ). Dosiniopsis sublaevigata (NYST, 1843) (T. IV, fig. 6 —8.) Dosiniopsis sublaevigata NYST —GLIBERT (1957, p. 39), ANDERSON (1958, p. 279). Macrocaltista cyprinaeformis LIENENKL. — •GORGES (1952, p. 47, T. 1, fig. 19—20). Venus? lens PHIL. — SPEYER & KOENEN (1884, T. 6, fig. 6). Material: 2 (S), 1 (I IN). Beschreibung : Die Klappe ist flach, oval bis kreisrund, mit konzentrischen Wachstumslinien, von denen einige stärker entwickelt sind. Die rechte Klappe besitzt einen schiefstehenden vorderen Seitenzahn A I, der durch 6 Természettudományi Múzeum Évkönyve