Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)
Andreánszky, G.: Ergänzungen zur Kenntnis der sarmatischen Flora Ungarns II.
33 SMALL , in Beziehung gebracht werden. Diese rezente Art ist ein kleiner Baum oder ein Strauch in Florida und Georgien. Quercus deuterogona UNG. — War bisher aus dem ungarischen Sarmat nur aus Sály bekannt. Die neueren Untersuchungen wiesen sie auch aus Buják nach. Quercus pseudofurcinervis Ë. KOVÁCS & PÁLFALVY . — In der Sarmatmonographie wurden aus Balaton-Déllő einige Reste unter dem Namen Q. cf. muehlenbergii ENGELM. angeführt. Alle diese Abdrücke sind aber nur die oberen Teile der Blätter und so konnte die Art nicht anstandslos beschrieben werden. Die neueren Untersuchungen wiesen diese Art auch aus Füzérradvány nach, wo auf einem Exemplar der untere Teil des Blattes samt Blattstiel erhalten ist. Nun konnte eine neue Art aufgestellt werden. Die wzei Typen, die in der Sarmatmonographie unterschieden worden sind, gehören tatsächlich beide zur selben Art. Die Taxonomie der neuen Art ist unbekannt. Mit den sehr schmalen Formen der Q. muehlenbergii ENGELM. besteht tatsächlich eine gewisse Ähnlichkeit, doch kann nicht auf eine engere Verwandtschaft zwischen ihnen gedacht werden. Es handelt sich offensichtlich um eine ausgestorbene alte Sippe. Quereus alienoides ANDREÁNSZKY . — Nach einer eingehenden Untersuchung erwiesen sich die unter diesem Namen angeführten Abdrücke als Bruchstücke grosser Platanenblätter. Die Art ist zu streichen. Populus palaeopruinosa n. sp. (Abb. 3, Taf, III. I"ig. 4) Folium late ovoideo-orbiculare. Petiolus deest. Lamina 4,6 cm longa, 4,2 cm lata, hasi latissime cuneata, apice rotundata et verisimiliter brevissime apiculata (apex ipse defeckiosus), margine intégra. Nervatio subpalmata. Nervus médias basi subvalidus, apicem versus valde attenuatus, ramosus, ramis in angulo acuto ortis; nervi basales laterales cum nervo medio unguium ca. 3ö° formantes, parum sinuosi et arcuati, extus ramosi, ramis in angulo 60 — 80° ortis et ad marginem laminae cum ramo vicino in arco anastomosantibus. Ramus infimus ad ipsam basin laminae ortus. Nervatio tertiana densa, inter se parallela et ad nervum medium perpendicularis. In tuffitis sarmat. infer, ad pagum Dédestapolcsány, ad locum Gulyadéllő dictum. Ilolotijpus in collectione Musei Agriensis de Stephano Dobó nominati sub No. 7693. Das Blatt entspricht in allen Einzelheiten jenen Blättern der P. pruinosa SCHRENK, die breit-eiförmig und am Grunde sehr breit keilförmig sind, d. h. beinahe abgeschnitten. Besonders die Tertiärnervatur entspricht in einem hohen Grad, da das fossile Blatt, wie auch die rezenten eine feine, dichte parallele Tertiärnervatur besitzen, die auf der ganzen Spreite mehr-weniger auf den Mittelnerv senkrecht ist. Das Blatt gehört entschieden in den Formenkreis der polymorphen Art P. mutabilis HEER, doch weicht es darin ab, dass der Grund sehr breit keilförmig ist, wogegen jene Blätter der P. mutabilis HEER die eine so breite Form besitzen, an der Spitze gekerbt oder sogar gelappt, am Grunde abgerundet bzw. seicht ausgerandet sind. P. pruinosa SCHRENK ist in Transkaukasien und in Turkestan verbreitet. Populus cf. deltoïdes MARSCH. — Neu für Miköfalva. Populus cf. tremuloides MCHX. — Neu für Miköfalva und Sály. Populus cf. tremula L. — Wurde aus Miköfalva nachgewiesen. Populus cf. monilifera AIT . (Abb. 4). — Aus Miköfalva liegen einige Bruchstücke eines Pappelblatt-types vor, die von der Blattform, welche wir als P. cf. 3 Természettudományi Múzeum Évkönyve