Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)
Jánossy, D.: Die altpleistozäne Wirbeltierfauna von Kövesvárad bei Répáshuta (Bükk-Gebirge)
die altpleistoz \xe wirb elt i erfaun a von kövesvárad 123 Diese kleine Form wurde von KORMOS (1937) von Yillány-Kalkberg Bereute nd und Püspökfürdő unter der Benennung Helarctos arvemensis CROIZET & JOBERT gemeldet, als einziger Bärenrest dieser Fundstellen. KRETZOI (1941) empfiel für diese auch in Gombaszög vereinzelt vorkommende Form den Namen Plionarctos (später Ursulus ) stehlini, sich darauf berufend, dass STEHLIN zuerst auf die verschiedene stratigraphische Lage dieser Art gegenüber der U. arvermnsisïetruscus-Gruppe des ÄlSfestpleistozäns hingewiesen hatte. KURTEN (1957) wirft die Benennung U. thibetanus CUVIER auf, in neuester Zeit soll endlich nach ausführlicher Argumentation von THENIUS (1958) die ältere Bezeichnung U. mediterraneus FORSYTH-MAJOR benützt werden. Auf Grund der Funde des Karpathenbeckens zeichnet es sich schon klar heraus, dass dieser Bär eine südliche und vielleicht Tieflandsform repräsentiert, gegenüber den in den Fundstellen der Gebirge dominierenden U. djehingeriFormenkreis (Kövesvárad, Brassó, Gombaszög, Betfia?). Canis cf. kronstadtensis Toula Fundgut: Bechter I 3, linkes P 3-Fragment, l.Mj, l.M 2, l.M 3, distales Fr. des Astragalus, Phalanx I und Phal. HI-Fr. Auf den ersten Blick was es offensichtlich, dass wir im Material von Kövesvárad einem der mittelgrossen Caniden des Altpleistozäns gegenüberstehen. Dieses Material wirft dabei wieder das brennende Problem der systematischen Beurteilung der genannten Reste auf. Eine genauere Untersuchung bzw. Abmessung der R^ste erbrachte den Beweis, dass wir es nicht mit dem — übrigens in dieser Zeit in Europa weitverbreiteten — typischen C. mosbachensis zu tun haben. Wir können sagen, dass wir über die Variationsbreite der Skelettelemente und hauptsächlich der Zähne von C. mosbachensis ziemlich gut orientiert sind. Es muss voraus erwähnt werden, dass die in der Fundliste angeführten Zähne P 3, M x-M 2 von einer und derselben Mandibel stammen, welche ich mit eigener Hand sammelte, wegen seines überaus schlechten Erhaltungszustandes konnte aber selbst der Mandibelkörper nicht gerettet werden, nur die Zähne. In der nachstehenden Masstabelle wurden unter der Bezeichnung „Verschiedene Fundstellen" die Daten folgender Fundorte vereinigt: Mauer, Mosbach, Hundsheim, Deutschaltenburg, Jagsthausen, Gombaszög und Püspökfürdő, auf Grund der Massangaben von REICHENAU (1906), SOERGEL (1925), KRETZOI (1938), MOTTL (1941) und THENIUS (1954). Canis mosbachensis C. kronstadtensis SOERGEL, verschieTOULA 1909 Kövesvárad dene Fundstellen Brassó Mj Länge 22,4-25,5 21,7 22,2 Breite 8,2- 10,0 8,3 8,3 Breite des Talonids 8,1-9,8 (15 St.)* 8,0 8,0 M., Länge 9,8- 10,9 8,7 9,7 Breite 6,8-8,0 6,4 6,7 M 3 Länge 5,0-5,7 _ 5,0 Breite 4,0-4,6 — 4,3 * Am Material von Gombaszög gemessen.