Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 55. (Budapest 1963)

Jánossy, D.: Die altpleistozäne Wirbeltierfauna von Kövesvárad bei Répáshuta (Bükk-Gebirge)

D. JÁNOSSY .\l)b. 1. a: Sciurus sp., linker P 4 von der Kaufläche; b : Soricide (Keomys Soriciilus -Gruppe), Fragment des linken 1 2 von lateral; c: Derselbe von medial. Del. Frau Margit L. Szabó. Während des Vergleiches mit den entsprechenden Zähnen verschiedener europäischen Gattungen von Spitzmäusen, wurden Soriculus und Nesiotites auch einezogen. Die Struktur der inneren Fläche des Zahnes, sowie der Gesamt­habitus steht ausser Zweifel Nesiotites am nächsten (die Abbildungen von Resten dieser Art bei BATE , 1944 und FRIANT, 1947 waren mir behilflich, sowie ein Vergleichsmaterial von Nesiotites similis (MENSEL) aus der Sammlung von KORMOS und Scriculusnigrescens GRAY aus der Zool. Abteilung unseres Museums), von einer Gleichhei 1 kann aber keineswegs gesprochen werden. Auf Grund der morphologischen Merkmalen steht dieses Bruchstück in der Mitte zwischen Nesiotites und Neomijs. Fs ist bedauernswert, dass dieses Stück so fragmenta­risch und daher für weitere Konklusionen nicht geeignet ist. Nicht einmal konkrete Masse konnten al genommen werden (etwas stärker als Neomijs, aber schwächer als Beremendia oder Marina). Das Erscheinen ähnlicher, Neomvs-arti­ger Formen wurde — ebenso mit recht dürftigen Resten — von KRETZOI (1941a) und KOWAI SKJ (1958b) gemeldet. Crocidura cf. obtusa Kretzoi Ein linkes caudales Bruchstück einer Mandibel mit dem M 2 —M 3 und zwei obere, einspitzige Zähne stammen von einer weisszähnigen Spitzmaus, die grossen massig Crocidura leueodon-russula gleichkommt. Die Höhe des Proc. coronoideus ist 4,5 mm, die Breite 2,4. Höhe der Mandibel unter dem M 2: 1,4 mm. Da KRETZOI (1941b) eine ähnlichgrosse Art von Gombaszög beschrieben hat. kann die Identität mit demselben angenommen werden, trotzdem, dass der vordere Teil der Mandibel, wo eben die charakteristischen Merkmale der Art vorhanden sind fehlt. Crocidura war anscheinend schon während des Altpleistozäns der Anzeiger eines wärmeren Klimas und ist gegenüber den rotzähnigen Spitzmäusen über­haupt nicht ein ständiges Element dieser Faunen. Diese Form fehlt z. B. in den „Lemming-Faunen" des Altpleistozäns (Sackdilling, Erpfingen, HELLER, 1930, 1958, Koneprusy, FFJFAR, 1959, oder Tschortkow, PIDOPLITSCHKA, 1955) und kommt an allen Fundstellen von PÁSA in Norditalien (1947) und in Jugoslawien (KOWALSKI, 1958b) vor. Dabei tritt Crocidura oft gleichzeitig mit Rhinolophus

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