Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 54. (Budapest 1962)

John, H.: Neue afrikanische Discolomidae (Coleoptera)

etwas stärker betont als bei lenczyi. Die Randleiste der Elytren ist flach-rund, und die punktförmigen Poren liegen in einer länglichen Vertiefung. Über der Randleiste ist zwar ebenfalls keine Einschnürung vorhanden, aber der Discus ist durch eine Reihe sehr kleiner, locker gestellter stichartiger Punkte getrennt. Auf dem Pronotum ist die Punktierung ein wenig dichter als bei lenczyi, auf den Elytren aber noch feiner. Der Unterschied liegt hier darin, dass bei lenczyi die Oberfläche der Elytren durch die weich und flach eingesetzten Punkte ganz zart gerunzelt, besser gesagt unruhig erscheint, während bei kaszabi die kleinen Punkte stichartig in glatter Oberfläche liegen. Die dreieckige Fühlerkeule zeigt im distalen Drittel ebenfalls eine Abschnürung, aber keinen so deutlichen Absatz an der Innenseite wie bei lenczyi. Der Penis zeigt, seitlich betrachtet, distal zwei verlängerte Enden, die mit einer nach innen umgelegten kleinen Fläche enden. Diese Enden sind dünn, bis auf eine rippenartige Verstärkung, die vom Peniskörper zu den umgelegten Enden führt. Die Peniszunge ragt mit zwei spitzen Enden darunter hervor. Rei Ventralansicht öffnet sich der ventrale Schlitz des Peniskörpers weit, und die Spitzen der Peniszunge klaffen auseinander und sind an ihren Enden hakenförmig nach innen gebogen. Von oben betrachtet erscheinen die distalen Enden des Peniskörpers als rundliche Lappen. Unter ihnen ragen die gekrümmten Spitzen der Peniszunge hervor. Grösse: 1,95 x 1,5 mm. Material: 2 Expl. (Typus, Paratypus im Ungarischen Nationalmuseum Budapest, 1 Paratype im Deutschen Entomoo gischen Institut, Berlin-Fried­richshagen. Fundort: Abong-Mbang, Calmeroun, 1959 1. Dr. R. LENCZY.

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