Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 54. (Budapest 1962)

Endrődy-Younga, S.: Neue Cybocephaliden Gattungen aus der aethiopischen Region (Coleoptera, Cybocephalidae)

ständig bedeckt, der Vorderrand der Chitindecke ist von oben vollständig sicht­bar (Abb. 6). — Halsschild breit, sehr stark gewölbt, die Seitenlappen wie bei der Gattung Cybocephalus ER. — Schildchen breit dreieckig mit fein gebogenen Seiten. — Flügeldecken sehr stark gewölbt, verhältnismässig breit. — Metasternum wie bei der Gattung Cybocephalus ER. ziemlich lang, die Mittel- und Hinterhüften stehen weit auseinander, Oberfläche wie die Bauchplatten verhältnismässig grob skulptiert und gut sichtbar behaart. Der mittlere Abschnitt der ersten sichtbaren Bauchplatte ist nicht schmal dreieckig, sondern zwischen den weit auseinander stehenden Hinterhüften verbreitert (ähnlich wie bei der Abb. 1). Bei dem o 71 sind 6, bei dem $ nur 5 Bauchplatten sichtbar. — Fühler 11-gliedrig, die ersten 2 und letzten 3 Glieder sind stark vergrössert. — Beine eigenartig geformt. Die Mittel­schenkel tragen je eine sehr breite Chitinplatte, welche die Mittelschienen fast vollständig bedecken. Hinterschenkel stark verflacht, breit eiförmig (Abb. 4). Bisher aus Madagaskar. Ich benenne diese Gattung zu Ehren meines Vaters DR. SEBŐ ENDRŐDI, der mich in die Welt der Natur einführte. Endrödiellus speciosus sp. n. Kopf sehr breit und kurz, von vorn stark verflacht, Clypeus liegt kaum vor den Augen. Clypeus in der Mitte fein ausgerandet. Die Fühlerfurche bildet von der Fühlerbasis an einen kontinuierlichen und gleichmässigen Kreis mit dem ganzen Augenaussenrand. Augen gross, nur fein gewëlbt, unten vollständig bedeckt, der Vorderrand der „Chitin-Decke" ist von oben vollständig sichtbar (Abb. 6). Oberfläche des Kopfes rein glänzend, nur seitlich, an der Basis fein und verschwommen der Quere nach chagriniert. Basalpunkte der Härchen gut sichtbar aber fein, gleichmässig verteilt, seitlich auch kaum stärker. Einfarbig hell orange-gelb, nur der Augenaussenrand schwarz. — Halsschild breit, stark gewölbt, die Seiten — wie bei den Cybocephalus-Arten — lappenartig vorragend. Seitenlappen abgerundet, seitlich fein aber breiter gerandet als allgemein bei den Cybocephalus-Arten. Vorder- und Hinterrand des Halsschildes ungerandet. Überall wie poliert glänzend, schütter und fein eingestochen punk­tiert, rötlichbraun mit grossem, braunschwarzem Basalfleck, seitlich auch angedunkelt, aber durchscheinend. — Schildchen breit dreieckig mit fein gebogenen Seiten, an der Basis fein aber sehr dicht punktiert-chagriniert, an der Spitze spiegelglänzend. — Flügeldecken stark gewölbt, kaum länger als breit. Seiten- und Hinterrand vollständig, an der Naht nur hinten fein geran­det. Oberseite glänzend, schwarz, hinten kurz-dreiarmig punktiert. — Meta­sternum breit und ziemlich lang, wie die Bauchplatten kräftig punktiert und fein gelblich behaart, schwarz, liegt in einer Ebene mit den Bauchplatten. — Fühler 11-gliedrig, gelb, auffallend aber shütter behaart. Erstes Glied sehr gross, 2. viel kleiner, 3—8. viel schmäler, 3. so lang wie die zwei folgenden zusammen, 4. und 5. etwas länglicher, 6 — 8. so lang wie breit. 9. Glied dreieckig verbreitert, 10. fast quadratförmig, 11. Glied am Ende abgerundet. — Beine wie der Kopf orange-gelb, Mittelschenkel breit abgeflacht, hinten gerade abge­stutzt. Hinterschenkel flach und sehr breit, eiförmig, ungefähr anderthalbmal so lang wie breit (Abb. 4). Penis 0,2 mm lang und 0,14 mm breit, an der Basis parallelseitig, nach hinten gleichmässig dreieckig zugespitzt (Abb. 24, 25). Basalplatte nach hinten allmählich verschmälert, am Ende agbestutzt (Abb. 26).

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