Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

Die Turritellen, die in Göd in einer grossen Anzahl anzutreffen sind, stim­men dagegen vollkommen mit den oben angeführten Merkmalen der Art T. turris Bast, überein, sodass B ö c k h Recht hatte, als er diese Formen in diese Art eingereiht hat (B ö c k h 1899, p. 31, T. 9, fig. 9, 10). Von sämtlichen bis jetzt erwähnten Formen unterscheidet sich aber die Form T. geinitzi Speyer (Gorges, 1952, p. 66, cum syn.) recht scharf. Auf Grund des mir zur Verfügung stehenden reichen Vergleichsmaterials, das ich von Doberg (Bünde) und aus dem Niederrhein (Schacht Kapellen b. Mörs) besitze, hat es sich herausgestellt, dass T. geinitzi durch ihren bedeutend kleineren Wuchs und schlankere Gestalt und durch ihre Hauptrippen, die in einer grösseren Anzahl und feiner gebildet vorhanden sind, ohne jede Schwierig­keiten vom Formenkreis der Art T. venus unterschieden werden kann. Es müssen aber noch die Verbindungen mit den aus dem Oligozän Nord­italiens beschriebenen verschiedenen Abarten von T. turris geklärt werden. Verbreitung: Die Verbreitung der Unterart ist als eng zu bezeichnen : Eger, Novaj, Balassagyarmat. Es harren auch noch einer Uberprüfung die literarischen Angaben, die unter den Bezeichnungen T. geinitzi und T. sandbergeri von verschiedenen Fund­orten Nordungarns das Vorkommen des obigen Formenkreises erwähnen (Diós­jenő, Cserhát-Gebirge, Esztergomer Becken und Brunnen der „Winzer-Schule"). Die Formen von Törökbálint und aus der bayerischen Molasse sind mit der Stammform identisch. Die Form von Krapina und Radoboj gehört auf Grund der Abbildung von A n i c (1952, p. 37, T. 9, fig. 10, 11) eher in die Unterart margarethae. Die Stammform wurde ausserhalb der Paratethys (Ostmediterranen Provinz) aus den aquitanischen und burdigalischen Schichten des Aquitanischen Beckens sowie aus dem Burdigal von Marokko beschrieben. Aus dem Oligozän war sie bis jetzt nicht bekannt. Farn.: SOLARIIDAE Gen. : Solarium Lamarck, 1799 (nom. cons.) (= Architectonica [Boltén] Röding, 1798) Solarium mariae n. sp. (Tafel IV, Fig. 10 a-c) Diagnose: Das Gehäuse ist sehr klein mit einer konkaven Seiten­linie und einer sich kaum erhebenden Spira. Sowohl die Spira wie auch die Nabelseite wird von axialen und Spiralen Rippen und Furchen stark skulpiert. H olotypus (Monotypus) : Ein Exemplar mit 3 Umgängen, die Mund­öffnung ist abgebrochen. Inventarnummer in der Geo-Paläontologischen Abtei­lung des Naturhistorischen Museums des Ungarischen Nationalmuseums : M 60/10777. Locus typicus: Novaj, Nyárjastető. Stratum typicum: Ton über dem glaukonithaltigen sandigen Mergel. Chatt-aquitanische Übergangsschichten. Derivatio nominis: Zu Ehren meiner Frau. Beschreibung: Die Protoconch besteht aus l-f-1/2 glatten Umgän­gen mit einem stark vertieften Nukleus. Die l-f-1/2 Umgänge der Teleoconch werden von einer stark entwickelten Spiralen und axialen Skulptur bedeckt. 7 Természettudományi Múzeum Évkönyve

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