Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

Fam. : TEXTULARIIDAE Gen. : Vulvulina d'Orbigny, 1826 Vulvulina arenacea Bagg., 1908 (Tafel I, Fig 1) 1949. Vulvulina arenacea Bagg. — Cuvillier & Szakáll, p. 17, Taf. 6, fig. 6. Der ältere Teil des Gebäuses wird von in 2 Reihen aufgebauten Kammern gebildet. Die letzten 4 Kammern sind uniserial angeordnet. Das Gehäuse ist aus sehr feinen Sand-bezw. Kalkkörnern zusammen agglutiniert. Die einzelnen Kammern sind dünn, lang und sichelförmig. Die älteren Kammern sind mehr gebogen als die jüngeren. Am Rande endet das Gehäuse in einem Kiel, die Mitte ist aufgebauscht, höckerartig. Die Öffnung ist eine schmale Ritze, die an der letzten Kammer der Länge der Kammer nach gelegen ist. Das Gehäuse besteht etwa aus 20 Kammern. Die aus dem glaukonitführenden sandig-mergeligen Komplex zum Vor­schein gekommenen 3 Exemplare stimmen mit der von Cuvillier & Sza­káll abgebildeten Form überein. Ein Unterschied besteht nur darin, dass der Rand des Gehäuses schärfer ist. Farn.: LAGENIDAE Gen. : Vaginulina d'Orbigny, 1826 Vagmulina plana nov. sp. (Tafel I, Fig. 4) Holotypus: 1 Exemplar. Geo-Paläontologische Abteilung des Natur­historischen Museums, Ungarisches Nationalmuseum, Inventarnummer : M 60/10963. Masse des Holotypus: Länge 1,72 mm, grösste Breite 0,65 mm, Dicke 0,08 mm. Locus typicus: Aus dem glaukonitischen sandigen Mergel des Nyárjastető von Novaj, aus der an Arten reichsten Probe c. Stratum typicum: Chattische Stufe. Derivatio nominis: Nach der flachen Form des Gehäuses benannt. Diagnose: Das Material des Gehäuses besteht aus Kalk, die Wand ist ziemlich dünn und so fein perforiert, dass die Poren nur bei einer lOOfachen Vergrösserung zu sehen sind. Die Gestalt des Gehäuses ist verlängert, gegen den jüngeren Kammern zu wird sie breiter. Die Kammern sind uniserial angeordnet, beide Seiten des Gehäuses sind gleich. Die Anfangskammer ist eine Kugel, die übrigen sind lang, verlängert, parallelepipedisch, die 2. Kammer umgibt halb­kreisförmig die Anfangskammer. Die übrigen Kammern liegen schief. Die Öffnung der einzelnen Kammern befindet sich am Rande des Gehäuses und lässt sich an jeder Kammer genau erkennen, sie liegen in einer geraden Linie hinterein­ander. Diese Seite des Gehäuses ist gerade. Die Nahtlinien der Kammer sind der der „Öffnungsseite" gegenüber liegenden Seite zu sanft gebogen und zwar in der Richtung der Anfangskammer. Die Suturen sind ziemlich dünn, sie liegen in derselben Ebene wie die Kammerwand und laufen miteinander parallel ab. Die beiden Ränder des Gehäuses sind schwach eckig. Der Typus der Öffnung

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