Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Cziffery-Szilágyi, G.: Beiträge zur Kenntnis der Tertiärflora Ungarns

seine Aderung ist schwer zu entnehmen. Soviel steht fest, dass seine Äderung dichter war, das aber auchmit da in Zusammenhang sein mag, dass das Blatt entschieden kleiner war. Cinnamomum sp. Zwei länglich-lanzettliche, sehr schlecht erhaltene Blattabdrücke zeigen auf diese Gattung. Die charakteristische Dreinervigkeit ist deutlich, eine Be­stimmung nach Art doch unmöglich. Pterocarya denticulata (O. Web.) Heer Juglans denticulata O. Web. in Palaeontogr., 2,p. 211, T. XXXIII, F. 10. Ein verhältnismässig gut erhaltener aber unvollständiger Abdruck mit seinem Gegendruck. Da der Rest entschieden zur Gattung Pterocarya zu rechnen ist, haben wir mit einem Blättchen zu tun. Es ist länglich-lanzettlich, in der Mitte 3 cm breit. Die Aderung ist deutlich, die Seitenadern entspringen in einem grossen Winkel, beinahe rechtwinkelig und ihr Lauf ist unsicher. Sie Gabeln sich in der Nähe des Randes und die Gabeläste anastomisieren. Der Blättchen­rand ist gesägt. Da die Pierocarya-Blätter, obwohl sie sehr veränderlich sind, keine sicheren spezifischen Unterschiede aufweisen, kann die Art bzw. der Zusammenhang mit einer lebenden Art nicht festgestellt werden. Dies gilt eigentlich für sämtliche Blättchenreste die unter diesem Gattungsnamen an­geführt werden. Myrica sp. [an ? Myrica lignitum (Ung.) Sap.] Zwei Bruchstücke stehen uns zur Verfügung, deren Rand und damit die Zähnelung gut zu entnehmen sind, die Aderung degegen verschwommen ist. So ist die Einteilung in die Gattung Myrica nur sehr wahrscheinlich aber nicht einwandfrei. Das grössere Fragment stellt den unteren, verjüngenden Teil des Blattes dar. Es ist 3,5 cm lang und an seiner breitesten Stelle 1,2 cm breit. Die Zähnelung des Blattes entspricht vollkommen der Gattung Myrica, sogar bis zu einem gewissen Grad der angegebenen Art. Die Aderung aber, soweit sie sichtbar ist, macht die Zugehörigkeit zu dieser Gattung etwas fraglich. Unter den Seitenadern gibt es nämlich solche, die in einem grossen Winkel ausgehen und am Blattrend verzweigend anastomisieren. Einzelne Adern entspringen aber in einem sehr spitzen Winkel und erreichen beinahe die Zähne bevor sie verschwinden. Das andere Bruchstück ist eine Blattspitze, das Blatt mag noch kleiner gewesen sein. Nur ein 24 mm langes Stück ist von ihm erhalten. Es verschmälert allmählich gegen die Spitze zu und so, wenn es tatsächlich zur Gattung Myrica gehört, kann es kaum zum Formkreis der M. lignitum (Ung.) Sap. gerechnet werden. Myrsinitcs sp. Zwei Blattabdrücke deuten auf die Familie Myrsinaceae, darunter ist das grössere Bruchstück mit seinem Gegendruck erhalten. Das Blatt ist in beiden Fällen bis zu einem gewissen Grad asymmetrisch, das aber auch die Folge der

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