Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)
Andreánszky, G.: Ergänzungen zur Kenntnis der sarmatischen Flora Ungarns I.
schaft mit dieser Art unzweifelhaft ist. Wir haben das fossile Blatt mit einer sehr hohen Zahl von Blättern der rezenten Art verglichen. Die Sekundärnerven der fossilen Art stehen vielleicht etwas weniger dicht als die der meisten rezenten Blätter, es kommen aber auch solche mit schütterer Nervatur unter den rezenten vor. Das Blatt ist deutlich fingernervig. Am Grunde sind ausser den beiden starken basalen Seitennerven an beiden Seiten noch je zwei sehr schwache und kurze Basalnerven, wenn auch sehr undeutlich, sichtbar. A. tataricum L. ist eine kontinental-südosteuropäische Ahornart, die auch bei uns in Wäldern von einem kontinentalen Charakter ziemlich verbreitet ist. In der Sarmatflora gehört diese Art zu den kontinentalsten Holzgewächsen und zu je%ier kleinen Gruppe, die auch gegenwärtig Mitglieder der heimischen Flora sind. Acer cfr. nordenskiöldii Nath. (Abb. 4) Ein sehr schlecht erhaltenes, 8- oder 9-teiliges Ahornblatt, welches von den übrigen aus dem ungarischen Sarmat bekannten Arten der Sektion Palmata Pax durch die sehr lang ausgezogenen Lappen abweicht. Eine gewisse Ähnlichkeit kann mit A. nordenskiöldii Nath. festgestellt werden. Unser Blatt ist aber bedeutend grösser und die Lappen noch länger ausgezogen, als bei A. nordenskiöldii Nath. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass wir mit dieser Art zu tun haben. Die interessante Fossilie stammt aus Buják und wir verdanken sie B. L i p t ITa y. Abb. 4. Acer cfr. nordenskiöldii Nath., Buják.