Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

Locus typicus: ,,Wind'sche Ziegelei" von Eger. Sratum typicum: Die im Ton eingelagerte Sandschicht „K", chatt-aquitanische Untergangsschichten Derivatio nominis: Zu Ehren von Dr. Jenő Noszky sen., der diese Unterart als erster erkannte. Topohyle: Aus der „Windschen Ziegelei" von Eger stehen uns 39 vollkommen erhaltene Exemplare zur Verfügung. Autohyle: Von Nyárjastető von Novaj sind 3 vollkommene und 13 verletzte Exemplare bekannt, die mit dem Topohyle vollkommen übereinstim­men. Beschreibung: Die Protoconch besteht aus 3 1/2 glatten Umgän­gen. Die Teleoconch besitzt 3 1/4 Umgänge, die von dicht stehenden spirálén Furchen und voneinander weiter entfernt stehenden axialen Rippen skulpiert werden. Die Skulptur wird an der letzten Windung schwach. Die axialen Rip­pen sind schmaler als die Zwischenräume der Rippen, sie sind sehr schwach gebogen, abgerundet. Ihre Anzahl beträgt am vorletzten Umgang 17. Die Anzahl der Spiralen Furchen am vorletzten Umgang ist 8, von denen die oberste viel breiter entwickelt ist. Die übrigen Spiralen Furchen sind gleichmässig ent­wickelt, eckig, sehr schmal. Sie sind in den Zwischenräumen der axialen Rip­pen stark, an den Rippen selbst aber kaum zu sehen, ausgenommen die oberste, breite Furche, die die Enden der axialen Rippen abschneidet, wodurch unter­halb der Nahtlinie eine knotenreihartige Bildung entsteht. Etwa in der Mitte des letzten Umganges ist die Skulptur sehr schwach, während sie am obersten und untersten Teil des Umganges unverändert stark ist. Die Mundöffnung ist oval, mit einem kurzen Kanal, die Aussenlippe bildet einen schwachen Varix, innen mit einer sehr schwachen Knotenreihe. Die Innenlippe ist vollkommen glatt. Masse des Holotypus: Höhe = 7,9 mm ; Grösster Durch­messer = 3,9 mm ; Höhe der Spira = 3,6 mm ; Höhe des letzten Umganges = = 4,3 mm. Bemerkungen: Der Holotypus dieser Unterart wurde von Eger gewählt, da das hiesige reiche Material typischere Exemplare enthält als das von Novaj. Die Unterart ist ziemlich variabel, zweifelsohne nähern sich einige Exemplare ihrer Gestalt nach der Stammform (H. schlotheimi Beyr. [Sorgen­frei, 1958, p. 216, T. 45, fig. 148] == if. neuvillei Cossm. & Peyr. [Coss­mann&Peyrot, 1925, 77, p. 174, T. 3, fig. 90-93]). Im Durchschnitt ist die Unterart aber beträchtlich schlanker. Die Identität von H. schlotheimi Beyr. mit H. neuvillei Cossm. & Peyr. hat Sorgenfrei (1940, p. 44) nach­gewiesen. Die Form N. schröderi Kautsky (Kautsky 1925, p. 109, T. 8, fig. 11), die nach Sorgenfrei (1940) eine Unterart von N. schlotheimi ist, lässt sich von unserer Unterart nur schwer unterscheiden. IV. schröderi ist wenn auch im kleineren Masse, aber doch noch immer gedrungener als N. noszkyi. Verbreitung: Eger, Novaj. Die Stammform kommt im Oberoligo­zän Dänemarks (H a r d e r 1913), im Aquitan von Dänemark (Sorgenfrei, 1940), von Norddeutschland (Gripp, 1914), im Burdigal ?Norddeutschlands (Hemmoor) und des Aquitanischen Beckens (Saubrigues, S.-Jean-de-Marsacq), weiter im Mittelmiozän Dänemarks (Arnum formation) vor, Sie ist eine typisch boreal-atlantische und eher eine neogene Form.

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