Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 53. (Budapest 1961)

Báldi, T., Kecskeméti, T. , M. Nyírő, R. ; Drooger, C. W.: Neue Angaben zur Grenzziehung zwischen Chatt und Aquitan in der Umgebung von Eger (Nordungarn)

plaren von Novaj und Eger identifiziert werden. Die Form lässt sich vom D. ultimum Cossm. & Peyr. (Cossmann&Peyrot 1921, 73, p. 313, T. 7, Fig. 12-18) auf Grund der dichter stehenden und stärker entwickelten axialen Rippen und der gedrungeneren Gestalt ohne Schwierigkeiten trennen. Verbreitung: Tongariano von Piemont-Ligurien, rupelischer Kis­celler Ton ( ?) und die Schichten des Karpatenbeckens fraglichen Alters : Eger, Brunnen der „Winzerschule" (D o b a y 1959), Budafok, Kovácov, Opatová Nová Ves (?). Die Stammform kommt im Stampien des Pariser Beckens, in den Gomberto-Schichten Norditaliens und im Aquitanischen Becken vor. Farn.: APORRHAIDAE Gen. : Drepanocheilus Meek, 1864 Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus megapolitanus (Beyrich), 1853 1914. Chenopus speciosus Schloth. var. megapolitana Beyr. —• Tele gdi-Rotb, p. 30, T. 4, fig. 16—17. 1936. Chenopus speciosus Schloth. var. megapolitana Beyr. —• N o s z k y, p. 61. 1952. Drepanocheilus (Arrhoges) speciosus megapolitana (Beyrich 1853) — Görges, p. 82, cum syn. Material: Ein einziges verletztes Exemplar. Verbreitung: Diese Unterart ist aus dem borealen Oberoligozän, aus den aquitanischen (?) Schichten Bayerns, ferner von Eger und Kovácov (?) bekannt. Die Stammform ist in der borealen Provinz vom Unteroligozän bis zum Oberoligozän verbreitet. Die Unterart D. speciosus margerini de Kon. ist aus den aquitanischen Schichten Norddeutschlands und Dänemarks bekannt (Gripp 1914, Sorgenfrei 1940). Farn.: MELANELLIDAE Gen. : Melanella Bowdich 1822 (= Eulima Risso, 1826) Melanella (Polygyreulima) spina (Grateloup), 1838 (Tafel IV, Fig. 4) 1917—18. Eulima (Polygyreulima) spina (Grat.) —- Cossmann&Peyrot, 70, p. 70, T. 8, fig. 51—52. Material: Ein einziges verletztes Exemplar. Beschreibung: Das Bruchstück weist nur 6 Umgänge auf. Die einzelnen Umgänge sind schwach konvex (besonders die untere Hälfte der Windungen). Die Nahtlinien sind schwach, jedoch klar zu sehen. Das Gehäuse ist glatt, glänzend. Bemerkungen: Das Exemplar von Novaj stimmt vollkommen mit der Beschreibung und Abbildung von C o s s m a n n& P e y r o t überein. Auch Cossmann & P e y r o t betonen die schwache Konvexität der Um­gänge, ferner wird von ihnen die Höhe der Umgänge als 2/3 der Breite ange­geben. Am Exemplar von Novaj ist die Breite des vorletzten Umganges 1,1 mm, die Höhe 0,7 mm, also ebenfalls 2/3 der Breite. Eine nahe verwandte Form ist M. eichwaldi Hörn. (Hörnes 1856, p. 546, T. 49, fig. 19), mit der Sacco sie als eine Unterart irrtümlicherweise zusammengezogen hat (1892, 11, p. 11). Nach Cossmann&Peyrot sind bei M. spina die Umgänge höher, mehr konvex, die Nahtlinien stärker entwickelt, die Mundöffnung höher, die Spindel mehr gebogen und weniger

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