Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)

ziemlich fein und sehr dicht punktiert. — Unterseite etwas verschwommen oder (die Abdominalsegmente) etwas rauh runzlig punktiert. Schenkel unge­zähnt ; Schienen gerade, innen schwach doppelbuchtig, die Aussenspitze scharf rechtwinklig ; Endhäkchen in der Mitte des abgestutzten Spitzenrandes einge­lenkt, es fehlt jedoch an den Hinterschienen. Tarsen gedrungen, das 1. Glied gut 1 ] / 2-mal so lang wie breit, das 2. Glied quer. Färbung schwarzbraun ; Fühler rot, auch das Krallenglied aufgehellt. — Ober- und Unterseite ziemlich gleichmässig, aber wenig dicht mit geisen — unten etwas gelblichen — kurzen anliegenden Härchen bekleidet. — Länge : 7 mm. Neu Guinea : Sattelberg, Huon Golf (Biró, 1899 leg.). — ] Ex. Beziehungen: Die Auffindung einer Omophorus-Art in Neu Guinea ist von grösstem Interesse, da die Arten der Gattung bisher nur aus Süd- und Zcntralafrika bekannt waren. Die aufgefundenen Unterschiede sind ausserdem so, dass man sie für specifische halten könnte, ausgenommen vielleicht der Umstand, dass den Hintertibien der Endhaken an der Spitze fehlt, der z. B. bei stomachosus Boh. vorhanden ist. In dieser Hinsicht ist auch der Gedanke einer Verschleppung der Art abwegig. Diese bemerkenswerte Art sei Ihrem Entdecker zum Gedächtnis gewidmet. NOTARINAE 191. Cenchrena dubia n. sp. Kopf flach sphaerisch, Augen klein, nivelliert, um die Rüsselbreite von­einander entfernt angeordnet ; Schläfen sehr kurz. Rüssel kräftig, parallel­seitig, ungefähr 3 '/»-mal so lang wie breit, schwach gebogen, dicht beschuppt, mit schwachem Mittelkiel. Fühler vor der Rüsselmitte eingelenkt ; der Schaft erreicht nicht die Rüsselwurzel ; 1. Geisselglied kräftig, länger als breit ; 2 Glied viel dünner, 1 '/„-mal so lang wie dick und etwa :i /,-mal so lang wie das 1. Glied ; die übrigen Glieder ungefähr so lang wie breit ; Keule massig stark, eiförmig, nicht ganz doppelt so lang wie dick, das Basalglied glänzend, kahl, fast die halbe Gesamtlänge der Keule in Anspruch nehmend. — Hals­schild fast so lang wie breit, der Vorderrand seicht unterschnürt und etwas schmäler als die Basis ; seitlich massig stark gerundet, die grösste Breite etwas vor der Mitte befindlich ; Punktierung massig stark und sehr dicht. — Flügel­decken nicht ganz doppelt so lang wie breit (1,9 : 1,1), fast parallelseitig, nur hinter der Mitte wenig gerundet verbreitert, die Spitzenpartie breiter schna­belartig verjüngt ausgezogen. Punktstreifen kräftig, die Punkte grösser als die­jenigen des Halsschilds ; Zwischenräume sehr schmal, kielartig, der 1. (Naht­streif), 3. und 5. Zwischenraum mehr erhoben. — Hinterbrust vor den Hinterhüften zahnartig gestaucht, etwas länger als der Mittelhüftdurchmesser. Tibien kräftig und gedrungen, innen doppelbuchtig, die vorderen und mittleren an der Spitze nach innen gebogen ; 2. Tarsenglied sehr kurz, quer ; Krallen­glied fehlt. Färbung rotbraun, Fühler hellrot. — Beschuppung der Unterseite geschlossen weiss, die Schenkel auf dem Rücken zimtbraun. Oberseite vor­wiegend kupferrot mit halbmattem Metallschein ; bei den typischen Stücken ist auf der Mitte des Halsschilds ein helleres Mittelband angedeutet, während sich ein gelblichweisses Seitenband schärfer abhebt, sich über die Schultern fortsetzt, und — sich verbreiternd — im Bogen bis nahe an die Naht heranläuft, der Nahtstreif ist im basalen Fünftel strichartig ebenfalls hellgelb beschuppt. Es folgt ein breiteres kupferrotes Querband, das sich seitlich um die Schultern

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