Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)

Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)

184, I. flavoniaculata n. sp. Kopf sehr fein punktiert, die Stirn nicht eingeengt. Rüssel gut halb so lang wie der Halsschild, gleichmässig schwach gebogen, mit schmaler punktfreier Mittelfläche, seitlich mit schwach vertieften Punktreihen. Fühler in der Rüsselmitte eingelenkt ; Schaft kurz ; 1. Geisselglied länger als breit, kräftig ; 2. Glied dünner und etwas länger ; die übrigen Glieder etwa so lang wie breit, zur Keule hin sich allmählich verbreiternd und das letzte fast zur Keule über­gehend. — Halsschild so lang wie breit, wenig gerundet-konisch, von der Basis zunächst geradlinig ablaufend ; Augenlappen massig stark, Basis gerade abgeschnitten. — Flügeldecken so lang wie breit (1,5 : 1,5), in der Nähe der Basis am breitesten, zu ihr schwach gerundet verschmälert, aber in den Seitenkonturen mit denen des Halsschilds fast eine gemeinsame Kurve bildend, zur Spitze in flacher Rundung fast dreieckig verschmälert. Schenkel fein und massig dicht punktiert. çf (?): Ein Exemplar zeigt einen schmäleren glänzenden Rüssel, zeigt aber keine weiteren Abweichungen, ausser dass das basale Schuppenfeld abgerieben und durch einen Schwann feiner flacher Punkte angedeutet ist. Färbung schwarz mit Erzglanz ; Fühler dunkelrot. — Halsschild und Flügeldecken sind hochglänzend und unpunktiert, nur die Seiten des Prosternums mit massig starken dicht angeordneten Punkten besetzt. Normalerweise ist diese Punktierung von gelben lanzettförmigen Schuppen überlagert, die sich am Hals­schildvorderrand hinaufziehen, in der Mitte aber nicht zusammenstossen, auch die Vorderbrust und mehr oder weniger der Rüssel ist beschuppt, und auf den Flü­geldecken liegt ein basales Querband, das etwa zwischen einem gedachten 3. und 8. Punktstreif angeordnet sein könnte. — Länge : 2,3—2,6 mm. Neu Guinea : Sattelbcrg, Huon Golf (B i r 6, 1899 leg.). — 6 Ex. Beziehungen: Her I. convexa Fst. ungemein ähnlich, die aber etwas gestreckter gebaut ist. Durch die Schuppenzeichnung von der Mehrzahl der ähnlichen Arten getrennt. Gattung Douttia Zimmerman Zimmerman, Ann. Eut. Soc. Amer. XXXVII, 1944, p. 193, fig. 1, 2. Die Gattung wurde für eine Art von den Neuen Hebriden aufgestellt. Zimmerman legt für die Abgrenzung der Gattung Wert auf die Ausbildung des Mesosternal-Rezeptakels, die allerdings auch auffällig ist. Letzteres ist bei der typischen Art dieser Gattung D. bicolor Zimmerman vorn und hinten offen, also nur seitlich durch eine Lamelle begrenzt („mesosternal receptacle with side walls sloping upward and backward to level of metasternum"). In der Gattung Idotasia ist aber die Bildung des mesosternalen Rezeptakels schon bei nahestehenden Arten von Art zu Art recht abweichend. So ist bei i\ solida Fst. die Rückwand des Rezeptakels als quere Brücke zwischen den Mittelhüften ausgebildet, deren oberer Rand nur unerheblich in der Mitte ein­gesenkt ist ; bei femoralis Fst. ist die Rückwand des Rezeptakels „schmetter­lingsartig" geformt, d. h. die mittlere Einsenkung derselben reicht bis auf die halbe Höhe der seitlichen Flügel herunter, letztere erscheinen durch einen gold­gelben Wimperkamm ausserdem erhöht. Eine Mittelstellung etwa in dieser Hin­sicht nimmt I. oblonga Pasc. ein. Ob hiermit die Variationsbreite der Rezept akel­bildung in dieser Gattung abgegrenzt ist, erscheint fraglich und bedarf weiterer Untersuchung.

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