Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 52. (Budapest 1960)
Voss, E.: Die von Biró auf Neu Guinea aufgefundenen Rüsselkäfer, III. (Coleoptera, Curculionidae)
schnell auf eine breitere Fläche, die seitlich von einer feineren Furche begleitet wird, mit äusserst feiner zerstreuter Punktierung (çf). Fühler s chaft erreicht nicht ganz die ziemlich grob facettierten Augen : 1. Geisselglied kräftig, so lang wie das 2. Glied, beide am längsten ; 3. und 4. Glied so lang wie breit ; die restlichen Glieder schwach quer ; Keule kräftig, oval, gut 1 1/2-mal so lang wie dick, das 1. Glied etwas länger als die übrigen zusammen. Zwischenräume der Punktstreifen auf den Flügeldecken kräftig, fast kielartig gewölbt, glänzend. Beim Q sind die Flügeldecken in Höhe der Hinterbrust seitlich gerundet erweitert. Hinterbrust sehr kurz, von der Seite gesehen tuberkelartig gewölbt. Färbung schwarz, Abdomen rot ; Fühler und Tarsen hellrot ; Flügeldecken dunkelbronzefarben bis leicht metallischgrün. — In den grossen Punkten des Halsschilds liegt eine graue Schuppe, jeder entspringt, eine kleine aufstehende weisse Schuppe. Auf den Zwischenräumen eine Reihe sparsam verteilter weisser aufgerichteter sehr kleiner Schüppchen. — Länge : 1,9—2,3 mm. Neu Guinea : Friedrich Wilhelmhafen (B i r ó, 1896 leg.) : Tamara, Berlinhafen (B i r ó, 1896). — 4 9 9 (darunter Holotypus), 2 çf çf . Beziehungen: Diese kleine Art weist eine Anzahl charakteristischer Merkmale auf, so dass es schwierig ist, ihre Position festzulegen. Die kurze Hinterbrust verweist sie in die Verwandtschaft der Acalles-, Pseudoporopterus-, Microporopterus-Arten etc. 148. Acalles (Milichacalles) flavomaculatus n. sp. Subgen. nov. Milichacalles. Von Acalles s. str. dadurch abweichend, dass auf Halsschild und Flügeldecken Schuppenmakeln angeordnet sind. Untergattungstypus : Acalles flavomaculatus n. sp. Kopf um einem auf der Stirn angelegten Grübchen herum ziemlich kräftig und sehr dicht punktiert. Rüssel 3/4-mal so lang wie der Halsschild, Kücken mit der etwas abgeflachten Stirn in einer Ebene befindlich, wenig gebogen, nur in der Mitte etwas abgebogen, etwas breiter als der Vorderschenkel dick, über der Mitte mit feinem kurzem Miltelkiel ; sonst rauh, nur an der Spitze etwas feiner und weniger dicht punktiert. — Hai s s child fast so lang wie breit, seitlich ziemlieh kräftig gerundet, die grösste Breite über der Mitte befindlich, zur Basis massig stark geradlinig verschmälert, letztere gerade abgeschnitten. Rücken kräftig gewölbt, Augenlappen gut ausgebildet ; Vorderrand ungefähr 2/3-mal so breit wie die Basis, vorn konvex gerundet und nur wenig von der Scheibe abgesetzt. Seitlich grob und sehr dicht punktiert, vorn auf dem Rücken grössere Punkte wenig dicht angeordnet, nach hinten auf der Scheibe nur einzelne Punkte von etwas geringerer Grösse. — Schildchen fehlt. — Flügeldecken etwas länger als breit (1,55 : 1,4), in den Umrissen herzförmig, breiter als der Halsschild, über dem basalen Viertel am breitesten, hier ziemlich kräftig gerundet, mit dieser Rundung an die Basis heranlaufend, zur Spitze in flacher Rundung fast in Dreiecksform verschmälert. Mit starken groben Punktstreifen, deren Punkte auf dem Rücken einander so durchdringen, dass Zwischenräume nicht ausgebildet werden, teilweise sind letztere kielartig und mit glänzenden mehr oder weniger pustel- oder Schwielen artigen Unebenheiten versehen. — Schenkel schwach gekeult, ungezähnt, unten nicht gefurcht, kräftig und dicht punktiert ; Tibien gerade, ungefähr 2/3-mal so lang wie die Schenkel, die vorderen innen schw r ach doppelbuchtig, ohne Längskiele. Tarsen kurz, das 1. Glied nur wenig länger als breit. Färbung schwarz, glänzend ; Tarsen rot. — Rüssel auf der Oberseite, auf der Unterseite des Halsschilds und auf den Mittelbrustepimeren mit kleinen