Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)
Csepreghy-Meznerics, I.: Die Burdigalfauna in den Liegendschichten des Braunkohlenflözes von Egercsehi-Ózd
Ostrea cf. crassicosta Sow. Schaffer: (15), p. 18. T. 10. Fig. 1. Der Steinkern kann auf Grund der äusseren Form und der Lage des Muskeleindruckes ziemlich wahrscheinlich identifiziert werden. Cardita elongata Bronn. Cossmarm et Peyrot : (2), 66. p. 152. T. 2. Fig. 7—8, 13—14. Unser einziges Exemplar stimmt mit der stark verlängerten und stark ungleichseitigen, kleinen Cardita-Art vollkommen überein. Venericardia (Cardiocardita) zelebori percostata Schaffer (T. II. Fig. 1.) Schaffer: (15), p. 61. T. 28. Fig. 12. Die var. percostata wird von Schaffer auf Grund der schmaleren Rippen, die auch in einer grösseren Anzahl vorkommen, vom Typus der Cardita zelebori M. Hörnes unterschieden. Die Anzahl der Rippen ist übrigens ziemlich veränderlich, nach der Beschreibung von Schaffer variiert sie zwischen 21 und 24, die Abbildung jedoch, mit der unser Exemplar vollkommen übereinstimmt, besitzt nur 19 Rippen. Venericardia (Cardiocardita) sp. In Bruchstücken ist diese Form ziemlich häufig. Ein beschädigtes Exemplar vereinigt in sich die Merkmale der Formen V. pinnula Bast, und V. ignorata C o s s m. —Peyrot (2., 66. T. 4. Fig. 5—8; 15—17), trotzdem kann es aber mit keiner von den beiden identifiziert werden. Isocardia miotransversa Schaffer (T. II. Fig. 2) Schaffer : (15), p. 72, T. 33, Fig. 5—8. Obwohl an unserem Steinkern der Schlossapparat nicht zu sehen ist, konnte es auf Grund der Form der Vorderseite und Lage des Wirbels, ferner auf Grund der Lage der Muskeleindrücke mit der Art von Schaffer sicher identifiziert werden. Die in die Klappe hineingepresste Form ist ein Abdruck von Pitaria islandicoides grimdensis K autsky. Miltha (Megaxinus) incrassata subscopulorum d'Orb. (T. II. Fig. 5) Schaffer: (15), p. 100. T. 46. Fig. 7—9. Cossmann et Peyrot : (2), 65, p. 257. T. 27. Fig. 25—28. Hölzl: (7), p. 82. T. 6. Fig. 82. Die Unterart wird vom Typus durch die gewölbtere Klappe, in der Höhe mehr verlängerte Form und den stärker aufgeblasenen Wirbel unterschieden. Die Form wird in unserem Material durch ein verletztes Exemplar vertreten.