Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)
Csepreghy-Meznerics, I.: Die Burdigalfauna in den Liegendschichten des Braunkohlenflözes von Egercsehi-Ózd
ANNALES mSTORICO-NATURALES MUSEI NATIONALIS HUNGARICI F. Legányi (Eger) hat in den Jahren 1951, 1953 und 1957 aus dem Liegenden des BraunkohlenfJözcs im Gebiet von Egercsehi—Ozd, in der Gemarkung der Ortschaften Bekölce und Tarnalelesz ein recht grosses Material gesammelt. Die Kollektion, die dem Dobó István Museum in Eger gehört, besteht aus etwa 700 Stücken und wurde von mir anlässlich der Begehung des Gebietes im Jahre 1957 noch ergänzt. Das Heves—Borsoder Braunkohlengebiet wird von S ehr ét er (19) in zwei grössere Einheiten geteilt : I. in das Kohlengebiet von Egercsehi—Ózd und II. ins Sajó-Tal. Im letzteren spielen im Liegenden des Braunkohlenflözes die fossilführenden Schichten sowie der untere Rhyolithtuff nur eine untergeordnete Rolle. Die Ausbisse der fossilführenden Schichten im Liegenden des Braunkohlenflözes sind aber — wenn auch nur steilenweise und in schwer erreichbaren Aufschlüssen — in einer grossen Verbreitung in der Linie von Egercsehi—Ózd zu verfolgen, die von Schröter wiederum in zwei Teile eingeteilt wird: a) in das Braunkohlengebiet von Egercsehi und b) in das von Borsodnádasd—Ózd. Die Fundorte der bearbeiteten Fauna liegen zwischen Egercsehi und Borsodnádasd und verbinden das Braunkohlengebiet des Sajó-Tales mit dem von Salgótarján. Das bearbeitete Material entstammt 3 natürlichen Aufschlüssen. 1. Bekölce (Bezirk von Eger). Die fossilführende Schicht kann hier vom unteren Rhyolithtuff, der am nach Borsodnádasd führenden Feldweg aufgeschlossen ist, bis zum sich am Ende des Lapuhás-Tales befindenden Grabensystem (Sárosgödör) verfolgt werden. Das Gebiet ist bewachsen. In den einzelnen Ausbissen können folgende Fazies unterschieden werden : a) rhyolithtuff-fübrender, schotteriger Sand, b) feinschotteriger, verkieselter Sandstein mit einer reichen, aber schlecht erhaltenen Fauna, c) tonig-sandige Fazies. Das unmittelbare Hangende der Schichtenreihe ist unbekannt, der Chlamys opercularis hevesensis führende Sand im Hangenden des Braunkohlenflözes (helvetisch) tritt in einer Entfernung von etwa 3 km in der Nähe der Ortschaft Bekölce auf. 2. Tarnalelesz (Komitat Heves, Bezirk Pétervására). Im bewachsenen Gebiet ist nur ein fossilführender Ausbiss des feinen Schotters zu sehen. Das unmittelbare Hangend e ist nicht festzustellen. 3. Szentdomonkos. Verwaltungsmässig ist diese Ortschaft 1950 mit Tarnalelesz vereinigt worden. Der Fundort befindet sich beim Hektometerstein 38,6 des Weges, der nach Borsodnádasd führt, am SW-Abhang des Óbükk. Es handelt sich hier um eine sandige Fazies mit gröberem Schotter und stellenweise mit Rhyolithtuff. Das unmittelbare Hangende kann auch hier nicht nachgewiesen werden. Das Material der drei Fundorte ist ein ufernaher Sand bezw. Sandstein mit gröberem oder feinerem Schottermaterial. Infolge der mechanischen Einwirkungen am Meeresufer sind die Fossilien von einem ziemlich schlechten Erhaltungszustand, teilweise sind sie zusammenzemenTomus 51. 1959. Die Burdigalfauna in den Liegendschichten des Braunkohlenflözes von Egercsehi—Ózd Von I. CSEPREGHY-MEZNERICS, Budapest Der Fundort und das Material