Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 51. (Budapest 1959)

Kecskeméti, T.: Die Discocycliniden des südlichen Bakonygebirges

Innere Merkmale. Äquatorialschnitt. — Der Embryonalapparat ist eulepidin. Der Protoconch ist fast kreisrund und wird vom Deuteroconch fast gänzlich umschlossen. Auf Grund von 14 Äquatorialschnitten kann ich folgende Masse angeben : Querdurchmesser des Protoconchs 0,19 mm, Längs­durchmesser 0,18 mm, Querdurchmesser des Deuteroconchs 0,33 mm. Die Wände der Embryonalkammern sind 0,02 mm dick. Unter den Periembryonal­kammern befinden sich 2 Haupt-, 29—36 Neben- und 1—2 Interauxiliarkammern. Die Hauptauxiliarkammern unterscheiden sich mit ihren Massen nicht wesent­lich von den übrigen Periembryonalkammern. Wenn man den Äquatorialschnitt betrachtet, kann man eine interessante Erscheinung beobachten. Die Äquatorialkammern werden, als wenn der Ge­häusebau auch aussen radial wäre, an den den Radien entsprechenden Stellen verlängert, und in den interradialen Abschnitten breiter. Diese Erscheinung besteht im allgemeinen bis zum 20. Ring, während von hier an bis zum Rand bereits normal ausgebildete Ringe zu sehen sind. Axialschnitt. — Die Masse der Embryonalkammern sind : Höhe des Protoconchs 0,24 mm, die des Deuteroconchs 0,21 mm. Die Dicke der Wände beträgt 0,03 mm. Die Lateralkammern sind im zentralen Teil flach, gegen den Rand hin nimmt ihre Breite zu. Unterscheidung von den anderen Arten. D. variáns ist flacher, ihr Kragen breiter, die Embryonalkammern grösser. D. aspera ist etwas kleiner und besitzt keinen Kragen. D. strophiolata ist grösser und der Knopf geht allmählich in den Kragen hinüber. Vorkommen. D. nummulitica kommt in unserem Gebiet ausser den Fundorten Gyürhegy und dem Graben von Pallaghid in sämtlichen Fundorten vor, meistens in einer bedeutenderen Individuenzahl, überall in den mittleren und oberen lutetischen Schichten. Aus dem Barton ist sie nicht bekannt. Von anderen Fundorten Ungarns ist diese Art bis jetzt nicht bekannt, da sie aber im südlichen Bakony häufig ist, kann man darauf schliessen, dass diese Form im Laufe weiterer Untersuchungen auch in anderen eozänen Becken noch zum Vorschein kommen wird. Nach der ausländischen Literatur kommt D. nummulitica sowohl im Mittel­wie auch im Obereozän gleich vor. Der grösste Teil der Vorkommen fällt aber ins Oberlutet, die Art wird aber auch vom Barton, ja sogar auch vom höchsten Horizont desselben erwähnt. Discocyclina aspera (Gümbel), 1868 (Taf. III, Fig. 11 ; Taf. IV, Fig. 1, 5 ; Textfig. 16) 1868 Orbitoides aspera Gümbel, p. 698, Taf. III, Fig. 13, 14, 32. 1875 Orbitoides aspera Gümbel, Hantken, p. 82, Taf. XI, Fig. 4. 1922 Discocyclina variáns Kaufmann, Douvillé, p. 90. 1953 Discocyclina aspera Gümbel, Schweighauser, p. 70, Taf. 11, Fig. 3, 5, 8 ; Textfig, 15, 51. Diese seltene Art, die verhältnismässig eine kleine Verbreitung besitzt, ist D. nummulitica sehr ähnlich. Die inneren Merkmale sind sehr verschieden, aber die äusseren Merkmale des Gehäuses Liefern bereits wichtige Abweichun­gen. Uns stehen nur makrosphärische Formen zur Verfügung.

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