Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 50. (Budapest 1958)

Havelka, J.: III. Beitrag zur Kenntnis der Gattung Galeruca Geoffr. (Coleoptera, Chrysomelidae)

Hierdurch ändern sich die ursprünglichen Schlüssel für die Bestimmung der Untergattung Haptoscelis. Diese Untergattung war bisher nur mit einer einzigen Art G. melanocephala vertreten. Es ist mir eine angenehme Pflicht hiermit folgenden Herren zu danken : Dr. Z. Kaszab, Direktor der Zoologischen Abteilung des Nationalmuseums in Budapest, für die Überlassung des Materials zur Bestimmung und Revision; Dr. J. W. Machatschke von dem Deutschen Entomologischen Institut in Berlin, für die Besorgung der Originalbeschreibung der Adimonia cicatricosa. Gleichzeitig danke ich allen, die mir Nachrichten bezüglich der Unauf­findbarkeit des Chevrola t'schen Typus A. cicatricosa brachten, insbesonders den Herren Guy Colas, Assistent des Nationalmuseums in Paris und Dr. B.D. Pope des British Museums (Commonwealth Institute of Entomology), London. Schlüssel zur Bestimmung der Arten incl. der Art Galeruca (Galeruca) angelae spec, n., welche mit Galeruca (Galeruca) tanaceti Linné verwandt sind.* 1 (11) Die Rinne, welche den Seitenrand der Flügeldecken absetzt, zieht sich um die flachen Schultern bis über die Mitte zwischen Schulter und Schildchen nach innen, der abge­setzte Seitenrand ist deshalb in der Basalhälfte jeder Flügeldecke deutlich und besonders von der Schulter oft hoch aufgehoben. Körper stets einfarbig tief schwarz oder selten pechschwarz, glänzend. Flügeldecken am Grunde nicht oder undeutlich chagriniert, meistens nur mit angedeuteten Rippen Gruppe Galeruca tanaceli, Linné 1758 2 (3) Hinterbrust ziemlich kurz, in der vorderen Hälfte ohne Mittelrinne, vor dem spitzen, zwischen die Hinterhüften vorgezogenen Zipfel des ersten Bauchringes stark anstei­gend. Den grössten Exemplaren von G. tanaceti ähnlich, noch tiefer schwarz und durchweg glänzender, die Zwischenräume der tief eingestochenen, starken Punkte der Flügeldecken zu schmalen und scharfen, oft miteinander verbundenen, glänzenden Längslinien verschmolzen, zwischen denen zwei schmale Rippen auf der inneren Hälfte mehr hervortreten. Halsschild (l,87mal breiter als hoch) im vorderen Drittel stark verengt und zusammengedrückt. Seitenrand der Flügeldecken vorne sehr breit abge­setzt. Penis 2,07mal höher als breit (3,1 mm : 1,5 mm). (Fig. 6.: Umriss des männ­lichen Halsschildes ; Fig. 10 : Penis, Vorderansicht ; Fig. 11.: Penis, Seitenansicht) L. 10—13 mm. Sizilien G. (Galeruca) si can a Reiche I860 1 3 (2) Hinterbrust massig lang, mit. feiner aber deutlicher Mittelrinne ; der zwischen die Hüften vorspringende Zipfel des ersten Bauchringes kurz, breit und stumpf. Körper massig gewölbt. 4 (5) Halsschild (2,27mal breiter als hoch [Exemplare aus der Tschechoslowakei : Böhmen]) nach vorn stark verengt, an den Vorderecken deutlich nach unten gebogen und zusam­mengedrückt, aufgebogener Seitenrand der Flügeldecken breit, diese nebst dem Hals­schilde ziemlich stark punktiert ; Zwischenräume der Punkte auf den Flügeldecken spärlich und sehr fein gerunzelt, in der äusseren Hälfte ziemlich flach, in der inneren Hälfte öfter zu Längslinien vereint. Bauch dunkel behaart. Penis 2,55mal höher als breit (2,3 mm : 0,9 mm). (Exemplar aus der Tschechoslowakei : Böhmen), (Fig. 8 : Umriss des männlichen Halsschildes ; Fig. 14: Penis, Vorderansicht ; Fig. 15: Penis, Seitenansicht). L. 5—13 mm. Ganz Europa ausser den Gegenden der Polarinseln, Tune­sien und Algerien, Syrien, Kaukasus, Armenien, Turkestan, W.Sibirien, USA: Illinois G. (Galeruca) tanaceti Linné 1758, spec, geogr.­5 (4) Halsschild nach vorn nur ein wenig mehr als nach hinten verengt ; aufgebogene Seiten­randrinne mehr oder weniger schmal. 6 (10) Punktierung auf den Flügeldecken ziemlich regelmässig verteilt. 7 (8,9) Kleiner, ziemlich matt. Kopf und Halsschild massig dicht, Flügeldecken sehr dicht, gleichmässig und stark punktiert, mit drei oder vier leichten Rippen, Seitenrandrinne sehr schmal. Halsschild vor der Mitte nach vorne verengt, hinter der Mitte mit einer Ausbuchtung. Bauch meist fein, gelb behaart. Ungefähr eine sehr differenzierte * Determination der Untergattung Galeruca in sp. siehe folgenden Schlüssel zur Bestim­mung aller Untergattungen der Gattung Galeruca Geoffroy. 1 Ann. Soc. Ent. France (3), VIII, p. 737. 2 Syst. Nat. ed. X, p. 369: Chrysomela tanaceti — Tenebrio tristis Scopoli 1763, Ent. Carn., p. 83 = Adimonia declivis Joannis 1866, Abeille III, p. 13. 49, t. 2, f. 11 = ? Adimonia cicatricosa Chevrolat 1872, Nouv. et Faits Divers, N. 32, p. 131.

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