Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 50. (Budapest 1958)

Jedlička, A.: Neue Carabiden aus den Sammlungen des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums in Budapest (Coleoptera)

die Halsschildform ist aber wie beim gracillimus, d. i. an der Basis so breit wie der Vorderrand, an den Seiten vor den Hinterrecken kaum ausgeschweift und vor der Spitze des siebenten Streifens befinden sich drei Punkte. Sonst dem strigitarsis ähnlich. Long. 15—16 mm. Zwei Männchen. Holotype im Museum Budapest, Paratype in meiner Sammlung. Calathus Csikii sp.n. Fig. 3. Hell rotbraun, Fühler und Beine gelbrot. Halsschild glänzend, Flügel­decken matt (Weibchen). Halsschild an der Basis etwas breiter als in der Mitte lang, in der Basalpartie parallel, von dort nach vorn deutlich gertmdet verengt, Vorderrand massig ausgeschnitten, Vorderecken ragen etwas spitzig mit abge­rundeter Spitze vor. Halsschlid ziemlich flach, Seitenrandkehle vorne schmal, hinten breit, aber ganz flach, Basalgrübchen undeutlich, Basis in der Mitte fein längsgestrichelt, fast gerade, Hinterecken rechteckig und scharf, Mittellinie massig tief. Flügeldecken an der Basis nur wenig breiter als die Halsschild­basis, länglich oval, hinten leicht zugespitzt, Basalrand sehr fein, fast gerade, nur vor den Schultern nach vorn gebogen, Streifen sehr fein, unpunktiert, Zwischenräume ganz flach, am dritten Streifen mit drei feinen Punkten. Epi­sternen der Hinterbrust kurz, fein längsgestrichelt. Unterseite glatt. Long. 9—10,5 mm. Grand Canaria (leg. A 1 1 u a u d). Zwei Weibchen. Holotype im Museum Budapest, Paratype in meiner Sammlung. Von den auf Grand Canaria bekannten Arten durch die sehr feinen Streifen abweichend, wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich ist. Auch mit keiner mir bekannten Art näher verwandt. Ich gebe auch weiter die Bestimmungstabelle aller bekannten Arten. Wie Putzseys in seiner Monographie in Annales Soc. Ent. Belg. XVI. 1873. p. 18 und Colas in Bul. France 1943. p. 53 angibt hat jede Insel der Kanarischen Gruppe seine Caiai/ius-Arten, welche auf den übrigen Inseln nicht vorkommen und auch bis jetzt noch nicht gefunden worden sind. Tabelle der Calathus-Arten von Grand Canaria 1 Zwischenräume der Flügeldecken vollkommen flach Csikii sp. n. —• Zwischenräume der Flügeldecken mehr oder weniger gewölbt 2 2 Körper klein, 7 mm lang. Dritter Zwischenraum mit zwei Punkten . . . canadensis Har. —- Körper grösser, 10,5—12 mm 3 3 Dunkelbraun, Flügeldeckenstreifen deutlich punktiert. Siebenter Zwischenraum der ganzen Länge nach gewölbt appendiculatus Woll. — Hellbraum. Streifen unpunktiert angularis Brüll. Bestimmungstabelle der Calathus-Arten von den Kanarischen-Inseln 1 Seitenrad der Flügeldecken mit gelblicher Pubescens, welche wenig dicht, aber gegen die Spitze ziemlich lang ist (ex Colas, Bul. France 1943. p 53.) 2 — Seitenrad der Flügeldecken ohne Pubescens 3 —• Zwischenräume vor der Spitze deutlich gewölbt, mit 12 Borstenpunkten, mit langen Borsten. Zwischenräume sind vorne flach, Streifen dort fein. Halsschild trapezförmig wie beim co­gnatus, dem er ähnelt. Long. 13. mm. Gomera (Ex Putzseys) ... obtiteratus Woll. 2 Grösser, 13 mm. Halsschildshinterecken etwas nach aussen gerichtet. Flügeldecken vor der Spitze flach. Gomera laurenticola Col. — Kleiner, 11 mm. Halsschild trapezförmig. Flügeldecken vor der Spitze stark gewölbt. Gomera gomerensis Col.

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