Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 7. (Budapest 1956)
Wolfrum, P.: Neue Anthribiden aus der Sammlung des Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museums (Coleoptera)
ten, die wenig zusammenfliessen. Die mit Ausnahme der äussersten Basis und Spitze gelbgrauen Schienen haben in der Mitte einen kleinen undeutlichen braunen Felck, der bei einem Exemplar fehlt. — Länge: 11 — 15 mm. Borneo : Sarawak, Matang, 1870, leg. J. X á n t u s (1 S, 3 % Holotype d\ Allotype Ç und Paratypen). Das Chitin, besonders der Fühler, Beine und Unterseite, ist bei zwei Exemplaren rot (immatur?), zwei Exemplaren dunkelbraun. Mauia stephana sp. nov. <$ — Braun, Oberseite weiss gezeichnet, Taster, Fühler mit Ausnahme der Keule und Beine rotgelb. Rüssel wenig länger als die halbe Breite, eingedrückt, über der Fühlergrube wenig erhoben. Fühler bis zum Absturz der Flügeldecken reichend, Glied 2 leicht gekeult, aber schmaler als das dicke 1. Glied, so lang wie 3, 3 = 4, 5—8 an Länge abnehmend, 8 = 2 / 3 von 3, die braune Keule mindestens doppelt so dick wie die mittleren Glieder und stärker pubescent als diese, Glied 9 wenig länger als 8, 10 = 8, 11 etwas länger. Stirn wenig konvex, 2 / 3 so breit wie der Rüssel, nicht gefurcht ; Augen schräg, ausgebuchtet, hinten höher als vorn. Kopf ebenso wie der Halsschild fein lederartig gewirkt, kaum erkennbar mikroskopisch fein punktiert, mit weissen Härchen mehr oder weniger dünn, auf dem Rüssel und an den Augenrändern dichter besetzt, während die Mitte des Scheitels nahezu kahl ist. H a 1 s s c h i 1 d wenig breiter als lang, der Seitenrand von der Basis bis zur Mitte parallel, dann zur Spitze gerundet verengt ; Querkiel in der Mitte deutlich konkav, mit dem Seitenkiel einen in der Spitze wenig verrundeten stumpfen (wenig über 90°) Winkel bildend, Seitenkiel nahezu die Spitze erreichend, auf der Innenseite furchenartig vertieft, daher einen gekanteten Seitenrand bildend ; vor dem Basalkiel quer niedergedrückt, beiderseits der Mitte in der Basalhälfte mit Längseindruck, die Mitte dazwischen leicht erhöht ; die Vorderecken dicht weiss behaart, spärliche weisse Härchen befinden sich an der Innenseite des Seitenkiels, vor dem Basalkiel, auf der Mittellinie und der äusseren Begrenzung der Längseindrücke. Flügeldecken so breit wie der Halsschild, doppelt so lang wie breit, parallel, mit gerader Basis, gewölbt, mit schwachen Schulterund Subbasalbeulen, hinter den letzteren schwach quer niedergedrückt, mit kräftigen Punktstreifen, Zwischenräume gewölbt, mit 4 weissen Flecken, davon 2 antemedian in der Querdepression und 2 postmedian, zusammengesetzt aus je 3 Strichen im 3., 4. und 5. Zwischenraum, wobei die Striche im 3. Zwischenraum, besonders bei den vorderen Flecken, etwas länger sind, ausserdem ein kleiner Fleck im 6. und 7. Zwischenraum an der Basis neben den Schultern, sowie der 10. Zwischenraum neben dem Seitenrand in der Mitte und am ganzen Spitzenrand weiss, wobei der weisse Rand neben der Nahtecke auf den 9. und 7. Zwischenraum erweitert ist. Pygidium so lang wie breit, leicht lonvex, zur verrundeten Spitze verengt. Unterseite, besonders Abdomen und Beine, sehr spärlich weiss behaart, die Seiten des Prothorax wenig dichter, des Mesometathorax deutlich weiss behaart. — Länge: 2,5 mm. Neu-Guinea: Astrolabe Bay, Stephansort, 1897, leg. L. B i r ó (1 Holotype). Die Zeichnung der Flügeldecken erinnert an Protaedus albimaculosus Wolfr. von den Philippinen, der verrundeten Kielwinkel hat.