Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1955)

Andreánszky, G.: Neue und interessante tertiäre Pflanzenarten aus Ungarn

sondern oval ist. Geringer ist die Übereinstimmung mit den rezenten Arten, mit denen die Beschreibung die fossile Art in Verbindung bringt, so mit Ficus alba Reinw. Die Blattbasis dieser Art ist nämlich keilförmig und es entspringen der Hauptader schon in der unteren Hälfte des Blattes starke Seitennerven. Am besten stimmt noch die Gekerbtheit bzw. die Zähnelung des Blattrandes überein. Sonst entspricht die Nervatur unseres Restes unbedingt der eines F/ozs-Blattes. S a p o r t a beschrieb die Protoficus crenulata S a p. aus dem unteren Eozän. Unser Rest ist viel jünger. Dies, sowie die bereits erwähnten Unterschiede weisen in einem gewissen Masse dahin, dass es sich in diesem Falle vielleicht um eine andere Art handelt. Sorbariopsis linearifolia novum gen. et nova sp. (Abb. 3.) Genus ad familiam Rosacearum pertinens. Characteres generis ei speciei. Folia (foliola) tria adsunt, unum fere completum, solum apex deest, basis incompleta. Folium (foliolum) in ambitu auguste lanceolatum, ca. 8 cm longum, 16 mm latum (folium alterum 21, tertium 17 mm latum), apicem versus longius, basin versus brevius angustatum, (petiolatum?) , margine biserratum, dentibus primariis breviter acuminatis. Nervus principalis validus, partim arcuatus, nervös laterales tttrinque ca. 18 in angulo 38—40° emittens : nervi laterales recti vei parum arcuati, craspedodromi, in dentés primarios exeuntes ; extus nervulos breves, in dentibus secundariis terminantes emittentes. In tuf fis miocaeni superioris (diet, sarmaticis) ad pagum Balaton, in loco DeUö comit. Borsod, Hung, sept. Svntypi in collectione Musei Egriensis Stephani Dobó, sub Nris. E. 46 et E. 126. Das Blatt macht vielmehr den Eindruck eines einfachen Blattes, als eines Blättchens. Erstens sieht es so aus, dass es kurzgestielt und nicht sitzend war. Zweitens ist die Blattspreite vollkommen symmetrisch und trägt nicht die gewohnte Asymmetrie des gefiederten Blattes an sich. Die Aderung und der doppelt gesägte Blattrand erweckt den Eindruck eines sehr schmalen Sorbus­Blattes. Eine derart schmalblättrige Sorbus-Art ist weder derzeit noch aus der Vergangenheit bekannt. So ist der Blattabdruck doch den Blättchen der Sorbaria sorbifolia (L.) A. Br. am ähnlichsten. Von dieser Blattform unterscheidet er sich erstens darin, dass er symmetrisch ist, zweitens durch seine weniger scharfen Sägezähne, die auch nicht so stark nach vorne gebogen sind ; schliesslich dadurch, dass seine Basis keilförmig und nicht so abgeschnitten ist, als die des Blättchens der Sorbaria. Es scheint nicht zweifelhaft zu sein, dass unsere Fossilie der Familie Rosaceae angehört, ungewiss ist aber, ob es in die Unterfamilie Spiraeoideae oder in die Pomoideae gehört. Jedenfalls war die Art sommergrün. Banisteriaecarpum papilio nova sp. (Abb. 4.) Samara unica incompleta adest, bivalvis. Nuculae in nueulam unicam fusi­formem conjunetae, conjunetim 9 mm longae et 1,3—2 mm latae (an crassae?) Alae in ambitu formám papilionis aemulantes, in parte inferiore incompleti. Ala ca. 3 cm alta et prope nueulam ca. 1 cm lata, nervis validis parallelis, versus marginem alae divergentibus percursa. In stratis oligocaeni superioris fabricae Windgydr, ad oppidum Eger, Hung, sept. Holotypus in collectione Musei Nat. Hung, sub No. 19145. Diese Flügelfrucht gehört zweifellos zu einer in die Familie der Malpighi­aceae gehörige Pflanze und wahrscheinlich einer tropischen Liane. Sie hat viel

Next

/
Oldalképek
Tartalom