Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1955)
Erdélyi, J.: Die Mineralien von Bicsad (Sepsibükszád) in Rumänien. II.: Pyroxene, Pseudomorphosen und Granate
Aus den Zahlen der Analyse wurde die Erfahrungsformel so berechnet, dass die Mol-Quotiente des Ti 2 0 3 und AI^ denen des Fe 2 0 3 , die des MgO denen des CaO angeknüpft wurden. Die so erhaltenen Verhältniszahlen sind : Si0 2 = 2,09 Fe 2 0 3 ( + Al 2 0 3 +Ti 2 0 ) = 1,00 CaO {4MgO) -1,54 H 2 0 = 4,99 Demnach ist die Erfahrungsformel : 3CaO-2Fe 2 O 3-4SiO 2-10H 2 O = (Ca, Mg) 3 (Fe, AI, Ti) 4 Si 4 0 17- 10H 2 O Auf Grund der Analysen entspricht das Mineral der Zusammensetzung keines bis jetzt bekannten Minerals. Da es aber ein pneumatolytisches Umwandlungsprodukt ist, ist seine Zusammensetzung unsicher, und eine neue Benennung hier ist demnach überflüssig. Granate Gelbe, gelblich grüne, braune, rötliche (an Hessonit erinnernde) Kristalle. Diese Kristalle sind meistens gut entwickelte, scharfkantige, glänzende Rhombendodekaeder mit den Dimensionen 0,1 — 2 mm. Ausser den Flächen der Form d ( 110) erscheinen an manchen Kristallen auch die schmalen Flächen des Deltoidikositetraeders n {211}. Die Granate kommen stellenweise in körnigen Aggregaten, oder in abgerundeten Körnern vor. In der Paragenese sind sie beinahe immer die ältesten Gebilde. Die schönsten Kristalle kommen am Kontakt der exogenen Einschlüsse vor. Bei diesen Einschlüssen sind sie typische, kontaktpneumatolytische Gebilde. Sie können von zahlreichen Mineralien begleitet werden, aber man findet auch solche exogene Einschlüsse, bei denen das einzige, in aufgewachsenen Kristallen vorkommende Mineral Granat ist. Die gelblich grünen Granate sind (nach der Analyse von Frau Nemes, Dr. Sarolta Varga) wenig Titan enthaltende Calcium-Eisen-Granate (Andradit). Die Angaben der Analyse (bei den Pseudomorphosen erläuternder Weise behandelt) : Mol-Quotiente, Verhältniszahlen Si0 2 36,29% 0,60183 ~ 0,06018 - 3,002 Ti0 2 umgerechnet in Ti 2 Ö 3 1,78» 0,01038 ) A1 2 0 3 3,94 » 0,03855 0,20049 = 1,00 Fe 2 0 3 25,16 » 0,15756 j FeO 0,00» MgO 0,37 « 0,00917 ) CaO 32,23 « 0,57480 l 0,61006 = 3,04 H 2 0 0,07 « { Q Q2609 + H 2 0 0,40 »} u > uzouy C0 2 0,00 » 100,44% Das Mineral enthält Wasser in ungewöhnlicher Weise, also das Ca ist in kleinem Teile durch H 2 vertreten. Ebenfalls ist das Ca auch durch Mg ver-