Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 6. (Budapest 1955)

Erdélyi, J.: Die Mineralien von Bicsad (Sepsibükszád) in Rumänien. II.: Pyroxene, Pseudomorphosen und Granate

Diese letzte neue Prisma III. Stellung trat an einem, am Kontakt eines Quarzeinschlusses gebildeten grünfarbigen Hypersthen-Kristall mit zwei schma­len Flächen auf; sie stumpft die Kombinations-Kante m (110) : b (101) ab Ihre Winkel, mit dem Achsenverhältnis von G. v. Rath (12) (a : b : c = 0,971326 : 1 : 0,57000) berechnet : Gemessen : Berechnet : * (3.10.0) : b (010) - 17°30' 17°9'48" 17°28' : m (110) = 28°25' 28°40'12" . 28°11' Die Kristalle sind immer von tafeligem Habitus nach b (010) und die Flächen erscheinen am Kristall nicht der Symmetrie entsprechend gebildet. Die Kombinationen sind die Folgenden : 1. a, b, m, i Hypersthen und in Bronzit neigender Enstatit (Fig. 1.)** 2. a, b, m, e Enstatit, und in Bronzit neigender Enstatit (Fig 2.) 3. a, b, m, u, i kam nur an einem einzigen, grünfarbigen, in Bronzit neigenden Hypersthen-Kristall vor (Fig. 3.) 4. a, b, m, i trat nur einmal an einem grünfarbigen Hypersthen­Kristall auf. 5. a, b, m, i, e Enstatit, und Hypersthen (Fig. 4.) 6. a, b, m, n kam nur an einem Enstatit-Kristall vor, an welchem die terminalen Flächen nicht messbar waren. Die Eigenschaften der Kristallflächen sind folgende : a (100) Die vorherrschende Fläche des Kristalls ; wegen der Uneben­heiten ihrer Oberfläche sind ihre Reflexe meistens vielfach und verschwommen. m (110) Schmale, glänzende, gut spiegelnde Fläche. n (120) Sie kam nur einmal vor, und ist ein schmaler Streifen, mit ein wenig auseinandergezogenem schwachem Reflex. i (211), e (212) und u (232) Pyramidenflächen sind an grösseren Kristallen glänzend, manchmal schräg gestreift, an kleineren Kristallen sind sie abgerundet und schwer messbar. Die Dimensionen der Kristalle sind kleinwinzig : Dicke : 0,01-0,05 mm Breite: 0,01-0,5 « Höhe : bis 1 « Ihre kleinen Dimensionen erschwerten sehr die optischen und Winkel­messungen. Auf Grund optischer Messungen gelang es mir die folgenden rhom­bischen Pyroxene zu bestimmen : 1. Enstatit. 2. Auf Magnetit-Paramorphosen nach Hypersthen mantelartig gewach­sener Enstatit. ** Zur Aufrechthaltung der Ähnlichkeit mit den monoklinen Pyroxenen wurde der Kristall um die vertikale Achse um 90° gedreht. So haben die a (100) und b (010) Flächen ihren Platz gewechselt und ist der spitzige Winkel nach vorne gelangt.

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