Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1954)
Vajda, Gy. ; Backhausz, R.: Nachweis der Antispermine mit Hilfe der zytotropischen Reaktion
in 24 Fällen negativ, in 3 Fällen ergab sie, 0,25%, in 1 Falle 0,75%. Bei 19 Frauen, die das Konzeptionsalter noch nicht erreicht hatten oder schon jenseits desselben waren, erhielten wir in 18 Fällen keine Reaktion und in 1 Falle betrug diese 0,25%. Wie man sieht, erhielten wir mit unserem Verfahren in negativen Fällen stets eine Reaktion unter 1%. Als positiv sind daher nur die Werte über 1% zu betrachten. Gleichfalls negativ war das Resultat auch dann, wenn das Blutserum der Männer mit den eigenen Spermien zusammengebracht wurde. Wir untersuchten ferner das Blutserum einer unfruchtbaren Frau, deren Komplementbindungsreaktion mit Spermaantigen positiv war. Dieses Serum ergab mit den Spermien des Ehegatten ein positives Ergebnis von 4,3%. Dasselbe Serum wurde auch mit Spermien verschiedener Individuen untersucht, Die Ergebnisse sind in der I. Tabelle zusammengefasst, aus der zu ersehen ist, dass auch dieses Serum nicht mit jedem Sperma eine positive Reaktion gab. Tabelle I. Untersuchung des Antispermine enthaltenden Blutserums einer zur Blutgruppe A, Bluttyp M, CDe gehörenden Frau Nr. BlutÉ ;ruppe Phagozytose der untersuchten Personen 1. 0 MN cDE 0 2. 0 MN CDe 0 3. A M CDe 2,0—4,75 4. В M CDe 0 5. AB MN CDe 0,25 6. В M CDe 0,0—0,25 7. 0 MN CDe 2,75—10,5 8. А D 0,0—0,25 Wir konnten auch einen Fall beobachten, in welchem trotz Anwesenheit der Antispermine eine Konzeption erfolgte. Diesen Fall behielten wir während der Schwangerschaft unter regelmässiger Beobachtung. Die in der II. Tabelle angeführten Resultate zeigen, dass die Menge der Antispermine mit dem Fortschreiten der Gravidität stufenweise abnahm. Tabelle II. Das Verschwinden der Antispermine mit dem Fortschreiten der Gravidität. Schwangerschaftsmonat Phagozytose, % III. 10,5 IV. 1,5—2,25 V. 0,75 VII. 0 IX. 0 Mit Hilfe der zytotropischen Reaktion untersuchten wir verschiedenes gynäkologisches Krankenmaterial. Von den bisher untersuchten 38 Frauen konnten mit unserer Methode bei 6 im Blutserum Antispermine nachgewiesen werden. Die Durchführung des von uns ausgearbeiteten Verfahrens beansprucht weniger Zeit als die bisher angewandten Methoden, ist einfacher und eignet sich ausserdem gut zur Bestimmung der Gruppenspezifität der Antispermine.