Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 5. (Budapest 1954)

Kaszab, Z.: Über die von Herrn J. Klapperich in der chinesischen Provinz Fukien gesammelten Tenebrioniden (Coleoptera)

die beiden ersten Glieder zusammen. — Länge: 7—10 mm. Breite: 3—3,6 mm. 1 Männchen und 4 Weibchen aus Fukien : Kuatun, 19. II ; 19. III ; 4. IV. 1938, leg. J. Klapperich (Holo-, Alio- und Paratypen) in der Sammlung des Museums »Alexander К о e n i g« in Bonn und im Ungarischen Natur­wissenschaftlichen Museum in Budapest. Diese Art ist durch die stark erweiterten Tarsen beim Männchen, sowie die gekrümmten Hinterschienen und die Skulptur der Oberseite sehr gut ausgezeichnet. Von T. reguláris Pic unterscheidet sie sich durch die einfarbig, schwarz-metallische Oberseite und tuberkulierten Flügeldecken, von T. asperipennis Fairm. durch die viel feinere Skulptur des Vorderkörpers, sowie durch die männliche Geschlechtsmarkmale der Tarsen und Hinterschienen. Von den übrigen Arten weit entfernt. Apterotarpela gen. nov. In allen wesentlichen Merkmalen mit den orientalischen Arten der Gattung Tarpela übereinstimmend. Sie besitzt ebenfalls einen langgestreckten Körper, dünne Fühler, ein grosses, flaches Mentum, ein beilförmiges, grosses Endglied der Maxillarpalpen, einen scheibenförmigen Halsschild, lange Beine und scharf gerandete Abdominalsegmente (auch das letzte Segment ist gerandet). Der Körper ist aber nicht geflügelt, die Flügeldecken sind nicht parallel, sondern langoval, die Schulterbeulen fehlen vollkommen und die Schulterecken sind so breit wie die Halsschildbasis, ausserdem ist die Mittelbrust zwischen Mittel­und Hinterhüften nur halb so lang wie die Mittelhüften selbst. Vorderrand des Halsschildes nur an den Seiten gerandet. Vorder- und Mitteltarsen beim' Männchen ein wenig erweitert. Typus der Gattung : Apterotarpela Klapperichi sp. nov. Apterotarpela Klapperichi sp. nov. Dunkelbraun oder braunschwarz mit Bronzeglanz. Fühler und Tarsen, sowie Palpen hellbraun bis rot. Körper gestreckt, beim Männchen auch die Flügeldecken schmal, beim Weibchen ausgebaucht. Kopf mit stark vor­gewölbten, grossen und etwas wulstförmigen, grob fazettierten Augen, Stirn dazwischen gerade so breit wie das 3. und 4. Fühlerglied zusammen lang, kaum etwas gewölbt, Clypealsutur nur leicht eingedrückt. Wangen schmäler als die Augen, halbkreisförmig abgerundet, nach vorne stark verengt, Clypeus vorne gerade abgestutzt. Stirn sehr dicht, zusammengedrückt punktiert, neben den Augen etwas längsrunzelig, Clypeus spärlich punktiert. Fühler beim Männ­chen gestreckt und dünn, die Mitte des Körpers erreichend, beim Weibchen kürzer. Das 3. Glied etwa 2,5-mal so lang wie das 2., das 4. um ein Drittel kürzer, vom 5. Glied an werden die Glieder allmählich etwas länger, so dass das End­glied etwa so lang ist wie das 3., aber unregelmässig eiförmig. Mentum verkehrt trapezförmig, die Mitte etwas in der Längsrichtung erhaben, beider­seits punktiert. Endglied der Maxillarpalpen sehr gross und beilförmig. Hals­schild um ein Viertel breiter als lang, in der Mitte am breitesten, nach vorne gerundet, nach hinten gerade verengt, vor den Hinterecken sehr wenig ausge­schweift. Vorder-und Hinterrand gerade, Seiten-und Hinterrand scharf gerandet, Vorderrand beiderseits neben den scharf stumpfwinkligen Vorderecken fein ge­randet, Hinterecken scharf rechtwinklig. Oberseite einfach scheibenförmig, leicht quergewölbt, Seiten breit abgeflacht. Die Skulptur ist grob und besteht aus

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