Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1952)
John, H.: Aphanocephalus Birói n. sp. (Col., Notiophygidae)
Aphanocephalus Bírói n. sp. (Col. Notiophygidae)] Von H. John, Bad Nauheim In der Series nova dieser Zeitschrift, 2, 1952, p. 67—70 beschrieb ich 5 neue Spezies der Gattung Aphanocephalus Woll., welche über den pazifischen Raum einschliesslich der Randgebiete Asiens, Australiens und in Afrika verbreitet ist. L. B i r ó hatte diese Tiere vor der Jahrhundertwende in Neu-Guinea für das Ungarische Naturwissenschaftliche Museum in Budapest gesammelt. Die neue Art, welche ich ihm zu Ehren benenne, gehört ebenfalls dazu. Hiermit ist die Zahl der mit 4 Flecken auf den Elytren ausgezeichneten Spezies von Aphanocephalus auf 11 angewachsen. Ich habe 1. c. im Vorwort über die Schwierigkeiten der Determination gesprochen und einige Hinweise gegeben. Aphanocephalus Bírói n. sp. Lang behaart. Ähnlich dilutus John (1. c. p. 68), doch im Umriss breiter, mit gelbbraunem Pronotum, welches im Gegensatz zu dilutus fast gleichmässig halbkreisförmig umrandet ist. Die Elyrten sind dunkelbraun, mit je 2 bräunlichen Flecken, welche bindenartig vom Seitenrand ausgehen, jedoch vor der Sutura sich auflösen. Der vordere Fleck beginnt erst hinter dem Schulterbuckel, aber beide Flecke entstehen aus der breit bräunlich aufgehellten Randpartie. Die Haarpunkte des Pronotums sind viel zarter als bei dilutus und fehlen an der Basis ein Stückchen in Suturallinie. Auf den Elytren gleichen die Haarpunkte denen des Pronotums, die grösseren Pseudoporen sind weich eingesetzt und wenig vertieft. Oberhalb der Randpartie findet sich vom Schulterbuckel bis zur Spitze eine lockere Reihe pigmentierter Pseudoporen. Die Behaarung der Oberfläche ist sehr zart, abstehend, und nur wenig gekrümmt. Die aufgekippte Randpartie ist im Gegensatz zu dilutus schmal und die Tuberkelporen der Randleiste machen sich nur im Spitzenteil des Umrisses schwach bemerkbar. Das Geschlecht wurde nicht untersucht, da es sich um ein Unikum handelte. Als sehr seltene Unregelmässigkeit besitzt die linke Elytre des einzigen Exemplars nur 5 Tuberkeln, während die rechte Elytre die gattungsgebundenen 6 Tuberkeln zeigt. Grösse: 1,4 —1,2 mm. Fundort: Huon Golf, Simbang, Neu-Guinea, leg. B i r ó, L., 1899. Material: 1 Exemplar (Typus) im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum, Budapest. Új Aphanocephalus-îaj Űj-Guineából írta : J o h n, H., Bad Nauheim Szerző az Országos Természettudományi Múzeum gyűjteményében őrzött, B i r ó Lajos által Új-Guineában gyűjtött Aphanocephalus-ia]t ír le, melyet a nagynevű magyar gyűjtő tiszteletére Aphanocephalus Bírói névvel jelöl meg. Ezzel az Új-Guineából Biró Lajos által gyűjtött új Aphanocephalus fajok száma 6-ra emelkedett.