Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1952)
Endrődi, S.: Neue Lamellicornier
und viel kleiner als die beiden apikalen. An den Schenkeln befinden sichnur wenige, sehr schmale, grünmetallische Schuppen. Klauen der Tarsen der Vorder- und Mittelbeine stark ungleich, die der Hinterbeine nicht gespalten. Länge 7—-7,5 mm, grösste Breite 4,5 mm. — 3 Exemplare mit der Bezeichnung »China centr.« aus der Sammlung des Herrn Hans Schein, Stadtdirektor in München, dem ich die neue Art widme. Die Typen befinden sich in der Sammlung Schein und in meiner Sammlung. Die neue Art ist wegen der langen Behaarung des Halsschildes mit Hoplia hirticollis Heyd. verwandt, besitzt aber am Halsschild und an den Flügeldecken keine dunkleren Flecken, sondern ist fast einfarbig. Auch fehlt die kurze, borstige Grundbehaarung des Halsschildes, auf welchem nur lange Haare.vorhanden sind. Gross, stark gewölbt, Grundfarbe überall schwarz. Clypeus dreimal so breit wie lang, an der Spitze nicht ausgerandet, Vorderecken sehr breit abgerundet, Ränder aufgebogen. Schuppen gross, locker gestellt, so dass der Untergrund zwischen den Schuppen überall sichtbar ist. Schuppen entweder schwarz oder stark metallisch smaragdgrün, am Kopf länglich oval, an den übrigen Körperteilen fast kreisrund. Die grünen Schuppen sind auf Kopf und Halsschild unregelmässig zerstreut (an den Seiten dichter) und bilden auf den Flügeldecken zwei, an den Seiten nach hinten gebogene, breite Querbinden (eine in der Mitte und eine unweit hinter dieser). Die goldgrünen Schuppen stehen gegen die Basis und an der Spitze dichter und bilden undeutliche Flecken. Die schwarzen Schuppen sind weniger auffallend, da sie vom Untergrund nicht abstechen ; sie sind ziemlich unregel• massig über die ganze Oberseite verteilt, doch lassen auch sie grosse Flächen frei. Untergrund glänzend, fein gerunzelt und sehr weitläufig grob punktiert. Kopf und Halsschild sehr lang aufstehend dunkel behaart, aber auch an der Basis der Flügeldecken befinden sich einige lange Haare, während die übrigen Teile der Flügeldecken sehr kurz, fast anliegend (ebenfalls dunkel) behaart sind. Unterseite und 8* 115 Fig. 3. Hoplia divina n. sp. ; Fig. 4. Hoplia Scheini n. sp. Hoplia (Decamera) divina n. sp.