Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 4. (Budapest 1952)

Kaszab, Z.: Revision der Meloiden-Gattung Cyaneolytta Pér. (Col.)

(Holo- und Paratypus), Elisabethville, 1935, leg. Dr. R ic ha rd (1 Paratvpus), Kafakumba, XII. 1933, leg. G. F. O v e r 1 a e t (1 Paratypus) und Lulua, Tshibalaka, 14. X. 1933, leg. G. F. Overlaet (1 Paratypus). Cyaneolytta Pici sp. nov. Kopf und Halsschild dunkelblau, Flügeldecken schwarzblau, Unterseite glänzend hellblau, Hinterbrust mit einem sehr grossen roten Fleck, welcher hinten einen dreieckigen Fleck an den Seiten freilässt, die vordere Hälfte aber bis zu den Epimeren der Hinterbrust rot. Beine, sowie Basalglieder der Fühler bis etwa zum 5. Glied blau. Kopf mit sehr grossen und aus der Wölbung des Kopfes vorragenden, gewölbten Augen, Stirn vollkommen flach, Clypealsutur nicht ein­gedrückt, Schläfen nach hinten stark verengt, Scheitel gerade abgestutzt. Punktierung sehr fein und ganz spärlich, der Grund zwischen den Punkten glatt. H a 1 s s c h i 1 d deutlich schmäler als der Kopf, etwa so lang wie breit, bis zum vorderen Drittel parallel, dann verjüngt, die Längsmittelfurche schmal und bis zur Mitte ent­wickelt, und endigt vor der Basis in einer kleinen Grube. Die Punktierung erloschen und sehr spärlich. Flügeldecken mit vier kaum erhabenen Längsrippen, die Körnelung sehr spärlich, die Zwischenräume zwischen den Körnchen viel grösser als die Körnchen selbst, der Grund ist dazwischen ganz erloschen spärlich punktiert, glatt. Fühler lang und dünn, etwas abgeflacht. 3. Glied etwa viermal so lang wie am Ende breit, ziemlich zylindrisch, 4. ebenfalls kaum flacher, etwa so lang und breit wie das 3., das 5. und 6. Glied deutlich flacher, etwas breiter, vom 7. Glied an aber wieder schmäler und merklich kürzer. Beine sehr lang und dünn, Vorder- und Mitteltarsen auch beim Männchen einfach, das 1. Glied langgestreckt und ohne besondere Auszeichnung. Enddorne der Vorder- und Mittel­schienen dünn und gleichlang, zugespitzt. Hinterschienen und auch Tarsen abge­flacht. — Länge: 21 mm. Breite: 4,6 mm. 1 Männchen aus Zentral-Sahara: Ifan, Aklouft, 22—25. X. 1948, leg. L. B er land & A. V i 11 j e r s (Holotypusin der Sammlung M. Pic) und 1 Männchen aus Port Soudan .-Red Sea, 1911, leg. N. Waterfield (Paratypus im British Museum, London). Diese Art ist durch den grossen Brustfleck, die eigenartige Skulptur der Flügeldecken, sowie durch die Form des Kopfes gut ausgezeichnet. Sie ist mit C. gigas Fabr. am nächsten verwandt, von welcher Art sie aber durch die viel spärlichere Körnelung der Flügeldecken, weiters durch Kopfform und Skulptur unterschieden werden kann. Ich erlaube mir diese Art zu Ehren des Herrn Direktors M. P i c (Les Guerreux) zu benennen. Cyaneolytta depressicornis ssp. costipennis ssp. nov. Unterscheidet sich von der Stammform durch den bedeutend längeren Hals­schild, den stärker und dichter punktierten Vorderkörper, die stark erhabenen Längsrippen der Flügeldecken, und durch die unregelmässig zusammenfassende grobe Körnelung der Interstitien. — Länge: 14—22 mm. Breite: 5—7 mm. 2 Weibchen aus Abessinien, ohne nähere Angabe des Fundortes (Allotypus $ im Unga­rischen Naturwissenschaftlichen Museum in Budapest und Paratypus im Zoologischen Museum der Stadt München), 1 Männchen aus dem italienischen Ost-Afrika : Amba Mussolini, Ganali boria, 12. III. 1937, leg. Miss. E. Zavattari nei Borana A. O. I. (Holotypus <$ im Museo Civico di Storia Naturale in Triest, von F. Borchmann "als C. subclathrata Pic bestimmt) und 1 Exemplar ohne Fundort in coli. Haag-Rutenberg, als C. depressicornis Lap. bestimmt (Paratypus im Zoolögischen Museum der Stadt München).

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