Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)
John, H.: Fünf neue Aphanocephalus-Arten (Col., Notiophygidae) aus Neu-Guinea
ist der Seitenrand breit rötlich aufgehellt und bildet apikal und basal noch eine fleckartige Verbreitung. Die Punktierung des Pronotums ist dicht, mittelfein und scharf eingesetzt, die der Elytren ist lockerer gestellt und weich eingesetzt. Die Pseudoporen sind mässig gross, nicht sehr dicht und teilweise dunkel pigmentiert (an der Basis, längs der Sutura und seitlich in einigem Abstand vom Rande). Die Behaarung der Oberfläche ist gelblich, abstehend und schwach gekrümmt. — Grösse : 1,35 x 1 mm. Fundort: Neu-Guinea, Friedrich-Wilhelmshafen, 1901, leg. L. Bíró; Insel Deslacs, 1901, leg. L. Birö. Material : 6 Exemplare (Holo- und Paratypen) im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum in Budapest, davon 2 Paratypen im Deutschen Entomologischen Institut in Berlin. Aphanocephalus infuscatus sp. nov. (Abb. : Taf. III., Fig. 5 a — с). Lang und abstehend behaart. Die Farbe des ganzen Tieres ist schön gelbbraun, auch die dickeren Randpartien sowie die Fühlerkeule sind nur mässig dunkler. Die sehr zarte Behaarung schimmert gelblich und das einzelne Haar ist leicht gekrümmt. Auf dem Pronotum zeigt sich eine zweiteilige Dunkelheit, die mit einer schmalen Dunkelheit der Basis suturai verbunden ist. Am Kopfausschnitt ist die Partie um die Tubuli verdunkelt. Auf den Elytren sind die Basis, der Schulterbuckel und die äussere Randleiste dunkel pigmentiert, ebenso eine Anzahl Pseudoporen an der Basis, an der Sutura und in einer Reihe oberhalb der Randpartie. — Grösse : 1,45 x 1,1 mm. Fundort: Neu-Guinea, Sattelberg, Huon Golf, 1899, leg. L. Birö. Material : 9 Exemplare (Holo- und Paratypen) im Ungarischen Naturwissenschaftlichen Museum in Budapest, davon 3 Paratypen im Deutschen Entomologischen Institut in Berlin. In der Grösse, im Habitus und in der Behaarung ist infuscatus sehr ähnlich der sp. nov. Saundersi m. aus Singapore*, doch ist das Pronotum von Saundersi etwas breiter und seitlich fast geradlinig, wodurch es trapezförmig wirkt, während der Umriss bei infuscatus bogig erscheint. Zudem besitzt Saundersi keinerlei Zeichnung. Die Ähnlichkeit der Spezies mit dilutus sp. nov. wurde bereits eingange erwähnt, die Selbständigkeit beider aber durch den Befund der Penisuntersuchung sichergestellt (Fig. 1 —2.). Die Punktierung der Oberfläche ist mittelfein, auf den Elytren sind die Pseudoporen spärlich und nur wenig grösser als die Haarpunkte. Aphanocephalus tetrasignatus sp. nov. (Abb. : Taf. III., Fig. 4 a — с). Lang, fast anliegend behaart. Schwarzbraun, auf jeder Elytre befinden sich 2 kleine rundliche Flecke, welche gelbbraun bis rotbraun und gut begrenzt sind. Am Pronotum ist der Seitenrand bräunlich aufgehellt. Die Punktierung ist kräftig, in der Suturallinie etwas vermindert. Auf den Elytren ist die Punktierung die gleiche, basal etwas dichter gestellt, mit spärlich dazwischen gestreuten nur wenig grösseren Pseudoporen untermischt. Die Randleiste der Elytren ist kräftig aufgesetzt und vom Diskus durch einen breiten konkaven Übergang getrennt. Die Fühler heben sich gelbbraun vom dunklen Kopf ab, werden zur Keule hin dunkler. Die Behaarung ist transparent, daher von oben schwer sichtbar. — Grösse : 1,4 x 1,05 mm. * Die Vorliegende Arbeit schliesst sich einer »Revision der Gattung Aphanocephalus W о 11.« an, welche 24 neue Arten bringt und in den Ent. Blätter erschienen wird. 69