Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)

Andrássy, I.: Freilebende Nematoden aus dem Bükk-Gebirge

nicht 10 — 11, sondern nur 9 Paare von Papillen finden und dass D. parastriatus eine Diinger­nematode ist. In allen übrigen Merkmalen stimmen die Beschreibung und die Abbildungen von P a e s 1 e r mit den Abbildungen und der Diagnose von Bütschli vollständig überein. Was den Ventralzahn betrifft, so erwähnt Pa esl er, dass er wegen seiner starken Durch­sichtigkeit schwer, oder oft nur in der Rückenlage sichtbar ist. Ich fand nun diesen Zahn bei allen von mir untersuchten Exemplaren, doch war er oft auch bei der stärksten Vergrösserung nur schwach zu sehen. Es lässt sich also annehmen, dass auch Bütschli den fraglichen Zahn übersah. Der Unterschied in der Zahlen der männlichen Papillen ist aber nur sehr gering. Die von P a e s 1 e r beschriebene Anordnung der Papillen ist sehr ähnlich wie bei der Bütschli'­schen Art. In der Lebensweise der beiden Arten ist ebenfalls keine Abweichung zu finden. D. striatus fand ich nämlich in Vácrátót in Pferdemist, in Budapest in Hühnerdünger und schlies­slich im Bükk-Gebirge im Schlamm des Röhrichtes des Teiches von Egerbakta. D. parastriatus kann deshalb als Synonym von D. striatus aufgefasst werden. 71. Diplogaster demani W. Schneider 1923. (Abbildung 21.) Fundort : 14 (2 9 Masse: $ (n = 2), L =0,924-1,103 mm, a =23,0, b -6 0-6,8, с = 3,6-3,7, V = 43,3—44,1 %. - <J (n = 8), L = 0,456-0,708 mm, а = 18,1-24,7, b = 5,0-5,4, с = 11,3-13,2. g Die von mir gefundenen Exemplare stimmen in allen Merkmalen mit der Beschreibung von W. Schneider (1923) überein, nur sind sie nicht so schlank (a = 40 — 40,6 nach Schneider), während die Längsstreifung der Kutikula stärker (nach Schneider: sehr zart) erscheint. Die Form der Mundhöhle, und der Zähne gleichen der Abbildung von S с h n e i d e r. Bei einem der Weibchen ist die Mundhöhle 22 /л tief und 14 ц breit. Das Verhältnis der beiden Teile des Ösophagus ist 3 : 2. Kopfborsten deutlich und ziemlich lang. Neben den Weibchen fand ich auch das bisher unbekannte Männchen in 9 Exemplaren. Es ist kleiner und besizt einen kürzeren Schwanz als das Weibchen. Spikula schlank, fast zweimal so gross wie die anale Körperbreite, etwas gebogen, proximal geknöpft, 42,0—46,2 /г (im allgemeinen 43,5 /л) lang. Gubernacufum etwa 1/3 der Spikulalänge, distal zugespitzt. Schwanz verhältnismässig kurz, rasch verschmälert, am Ende mit einem sehr zarten Schwanzfaden. Körperende mit 5 Paar Borstenpapillen. 1. und 2. Paare knapp vor dem Anus, 3. Paar hinter dem Anus, 4. und 5. Paare in der Mitte des vorderen, dickeren Schwanzteiles. '3. Papillenpaar sublateral, die übrigen submedial. Ausser diesen Papillen befinden sich noch 2 oder 3 Paare winziger Papillen, die wahrscheinlich cudimentäre Bursal­papillen darstellen. Zahl und Anordnung der Papillen konstant. D. demani wurde von W. Schneider aus der Gegend des Niederrheins, aus Garten­erde beschrieben. Ich fand die Art im Bükk-Gebirge im Schleimfluss einer Eiche neben einem Bach, gemeinsam mit Diplogasteroides spengelii de Man im August: Diese interes­sante Diplogaster - Art ist für die Fauna Ungarns neu. 72. Diplogaster similis Bütschli 1876. Fundort: 10 (4 $). Masse: $ (n = 4), L = 0,912-1,072 mm, a = 25,3, b = 8,1-9,2, с = 3,3-4,1, V = = 42,1 -43,0%, Gj = 15,4-20,2%, G 2-= 17,5-21%, U 4 = 38,7-44,8%, U 2 39,2-44,0%. Kutikula fein geringelt, mit feiner Längsstreifung. Mundhöhle so lang wie breit, rundlich, mit winzigen Zahnrudimenten. Kopfende mit winzigen Borsten­papillen. Ösophagus kurz, sein Vorderteil viel kräftiger, als der hinterteil. Darin­lumen erweitert, Rectum so lang wie die Analbreite. Schwanz sehr lang, haarfein auslaufend. Umschläge der Ovarien sehr lang, an ihren Enden noch einmal zurück­geschlagen. Drei Weibchen mit je einem Ei. Eigrösse : 38,0—48,0 ц x 20,0— 20,8 ц. 47

Next

/
Oldalképek
Tartalom