Boros István (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 2. (Budapest 1952)
Malán, M.: Untersuchungen über den Horizontalumfang des Kopfes
des Kopfumfanges bei den einzelnen Populationen manchmal"dem verschiedenen Wirkungsgrade der Vererbung und Umweltfaktoren entsprechend verschieden. Eben deshalb halte ich es für wichtig die wenigen Daten die über den Horizontalumfang des Kopfes der Ungarn vorhanden sind zu vervollständigen. Die Untersuchungen habe ich im Jahre 1942/43 in Siebenbürgen in drei Dörfern der székler eine ethnische Gruppe der Ungarn — uzw. Szentegyházasfalu (Vlahita) 502 Frauen (die Daten der Männer gingen während des Krieges verloren), Csikcsomortän (Ciomortanul —Ciucului) 68 Männer und 100 Frauen, Csikpálfalva (SanpaulCiucului) 92 Männer und 182 Frauen, durchgeführt. Ausserdem füge ich die Kopfumfangswerte der folgenden ostungarischen Dörfer hinzu : Szamosszeg 228 Männer und 356 Frauen, Bedö. 111 Männer und 121 Frauen, Biharkeresztes 110 Männer und 159 Frauen und Józsa 92 Männer und 126 Frauen. Diese Daten stammen aus den Jahren 1950/51. Die Untersuchungen von Fäcäoaru betreffen 457 ungarische und székler Männer und 533 Frauen, also 990 Personen ; meine Daten hingegen beziehen sich auf 701 Männer und 1546 Frauen, also auf 2247 Personen. Wir untersuchten ein bedeutendes Prozent der Dorfeinwohner und so kann man unsere Daten als karakteristisch für die betreffenden Dörfer betrachten. Die Mittelwerte des Kopfumfanges sind in der 1. Tabelle enthalten. Der Mittelwert der Männer verändert sich in den einzelnen Dörfern nur in geringem Mass. Csikcsomortän gibt den kleinsten, Józsa den grössten Mittelwert des Kopfumfanges. Der kleinste Wert ist 49,9, der grösste 61,3 cm. Die Variationsbreite gab in den einzelnen Dörfern verschiedene Werte, zwischen 7,0 bis 9,9 cm. (Tab. 1—2.) Dasselbe beobachteten wir auch bei den Frauen. Der Mittelwert ihres Kopfumfanges schwankt von 53,09 cm bis 54,67 cm. Den kleinsten Mittelwert fanden wir in Szentegyházasfalu den grössten in Józsa. Die Variationsbreite erstreckte sich zwischen 7,3—10,5 cm mit 48.4 cm Minimum und 60.5 cm Maximum. Die Daten der durch Fäcäoaru gemessenen Székler stimmen mit diesen Daten grössenteils überein. (Tab. 5—6.) Der Mittelwert des Kopfumfanges der Székler aus Szárhegy (55,7 cm) befindet sich zwischen den Werten von Csikpálfalva (55,6 cm) und Józsa (55,9 cm), derjenige der Frauen zwischen Biharkeresztes (53,88 cm) und Csikpálfalva (53,37 cm). Der Mittelwert des Kopfumfanges der ungarischen Männer aus Panit (55,2 cm) hat fast den gleichen Wert wie der der Männer aus Szamosszeg (55,27 cm) ; das gleiche bezieht sich auch auf die Frauen, wo die zwei Mittelwerte 54,2 cm bzw. 54,29 cm sind. Was die Variationsbreite betrifft, so hat Fäcäoaru ähnliche Werte gefunden : unter den Männern in Szárhegy 52,1—59,3 cm (8,1 cm) in Mezöpanit und Szabéd 51,6—59,2 cm, 7,6 cm) ; bei den Frauen in dem ersten Dorfe 50,2—59,0 cm (8,8 cm), in den beiden letzteren 50,3—58,0 (7,7 cm). Zum weiteren Vergleich habe ich die gewonnenen Werte in 2 cm Grössengruppén eingeteilt ; bei den Männern habe ich die Grössengruppe von 54—55,9 cm, bei den Frauen von 53—54,9 als mittelgross betrachtet. (Tab. 3—4.) Dieser Gruppe mittelgrossen Kopfumfanges gehörten in den einzelnen Dörfern von den Männern 35,87—56,36% an ; die Männer aller Dörfer zusammengerechnet fand ich 47,64% mittleren Kopfumfanges. Was die Frauen betrifft, erreichte die Prozentzahl der mittleren Gruppen 36—56,6%, zusammen 43,92%. Von den Männern hatten grossen Kopfumfang 20,55—44,57%, zusammen 27,96% ; sehr grossen 1,47—9,91%, zusammen 6,14%. Bei den Frauen hatten in den einzelnen Dörfern grossen Kopfumfang 10,16—38,10%, zusammen 20,34%. Zu dem sehr grossen Kopfumfang gehören 0,55—7,13% zusammen 2,46%. Klein war der 185