Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 40. (Budapest 1947)

Kolosváry, G.: Die Balaniden der Adria

43 Die Grenzen dieser Gliederung sind natürlich nirgends scharf ausgebildet und die einzelne Zonen gehen ineinander über. So kann z. B. eine reiche Population von Chthamalus st. st. f. cirrata auch dort vorhanden sein, wo eine kleine Scoglie (dell'Asino) bei Flut ganz überschwemmt wird. Eine vertikale Oscillation der Regionen ist also möglich und so kommt in Scoglio dell'Asino und auf einer neben ihre liegenden anderen Scoglie neben den reichen cirrata­Populationen auch die forma typica vor. Da eine eigentliche, d. h. hochgelagerte Spritzzone fehlt, zieht sich die forma cirrata in Rin­nen zurück, wo sie einen relativ stilleren Lebensraum findet. In biologischer Hinsicht ist also nicht die physikalische Glie­derung der Gezeitenzone wichtig, sondern die biologische Gliede­rung, also eine Gliederung auf Grund der Lebewesen. 2. Venezia, Lagunen. Die älteste Angabe über die Balaniden der venetianischen La­gunen stammt von Domenico Vandelli (100) und Francesco Grisel­lini (100) aus dem Jahre 1758. Sie erwähnten bereits im Jahre 1765 die „Ballaniden" ohne aber Artnamen zu geben. 1938 schreibt A 1 e s­sandro Brian (15) eine zusammenfassende Studie über die Biozönose der venetianischen Lagunen, in der er den am häufigsten vorkommenden Balanus amphitrite communis anführt und Licht­bilder über die Assoziation von Balanus eburneus und Mytilus g alio provinciális bringt. In dieser Abhandlung legt Brian das Hauptgewicht auf die xylophagen Crustaceen. Er bespricht aber auch die Balaniden, Tanaidaceen, Corophien und weist auf das heterogene Wesen der Cönobiosen, auf ihre einzelnen Komponenten und auf die koordinative Kollektivität hin. Die in den einzelnen Biozönosen vertretenen Arten stehen in Abhängigkeit vom Salzgehalt, vom Grade der Verunreinigung des Seewassers und von der Höbe seines Wasserspiegels. Wenn wir die Fundorte im allgemeinen durchsehen, so können wir feststellen, dass sich die Arten innerhalb der einzelnen Biozönosen nicht gleich­mässig verhalten. So fand ich z. B. an 10 Fundorten nur eine, an 26 zwei, an 11 drei und an einer Stelle vier Balanidenarten. Lebensräume mit einer Balaniden art: Canale Vit­torio Emanuele III, Canale Scomezzera, Canale Bottinidi, Valle Contarina, Cantiere San Elvisa, Canaletta di Lova, Torsone di Sopra, Cavallino, Süsswassereinfluss bei Fusina und Pontielle della

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