Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 40. (Budapest 1947)

Kolosváry, G.: Die Balaniden der Adria

36 werden, in welcher sich die Chthamalen in einem Zustande biolo­gischen, artbildenden Zerfalles befinden und unter einem endgülti­gen phylogenetischen Energieabbau stehen. Die morphologische Kategorisation ist stellenweise fast unmöglich; wir kennen nur sehr vermischte Grenzgebiete und sehr viele Übergangsformen, die be­weisen, dass die Chthamaliden dynamische, nicht endgültig ausge­bildete Wesen sind. Genus: VERRUCA Schumacher 1817. Proverruca schon aus Devonischen Schichten bekannt. VERRUCA ST ROM I A (0. F. Müller) 1776. Synonyme: Lepas Strömia 0. F. Müller, Zool. Danic. Prodromus p. 251. 1776. Lepas verruca Spengler, Skriv. Nat. Selskab. Vol. 1. p. 194. 1790. Verruca Strömia Müller, Darwin: A monograph. 1954. Verruca Strömia (0. F. Müller), Pilsbry, The sess. Bamacl. Smiths. Inst. Bull 93. 1916. Diagnose: Oft stark abgeplattet. Orificium der Unterlage annähernd parallel. Mauerkrone-Platten mit Furchen und Falten, immer mit deutlichen Zuwachslinien. Carina mit apikalem Umbo, Rostrum mit marginalapikalem Umbo. Das unbewegliche Tergum mit einer vortretenden inneren Crista; das unbewegliche Scutum besitzt einen starken, vortretenden Myophor. Das bewegliche Tergum mit einer vortretenden Diagonalrippe; das bewegliche Scutum schmal und nur mit drei schwachen artikulierenden Rippen an der tergalen Kante versehen. Am zweiten und dritten Cirrenbein ist der kürzere Ast halb so lang wie der andere. Abdominalanhänge vorhanden, Mandibel mit 3 grossen Zähnen, Maxille mit zwei star­ken, oberen Stacheln. Verbreitung: Nordpolarmeere ( W eltner); Mittelmeer (H o e k) ; Fjolden-Fjord, Norwegen (Broch); Norwegen (Arndt); England (B a s s i n d a 1 e) ; Nordsee, Rotes Meer (Pilsbry); Nordmeere, Mittelmeer, Rotes Meer (N. Cantell); Danemark (Krüger); Norwegen, Vardö Isi., Finmarken, Sparre, Balearen, Mittelmeer, Port Anger, Nordmeere, Norwegen, Island, Rejkjavik, Helgoland (K o 1 o s v á r y). In der Adria: Padewieth sammelte die Art in Jablanac (Dalmatien), A. Vátova im Golfe von Triest.

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