Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)

Sztrókay, K.: Über den Wehrlit (Pilsenit)

S5 Entmischung des Agr-Überschusses handelt. Der andere R.and der Hessit-Linie ist gleichmässiger ; hier haften sehr häufig Goldkörn­chen oder -blättchen an den Hessit-R,and. deren Ausmasse nur wenige u betragen. All/em Anschein nach überwog im Wismuttellurid zuerst die Gold-, dann später die Silbermenge, so dass dort als Einschlüsse Petzit zur Ausscheidung gelangte, hier aber Hessit + Au. Einschlüsse. Pyrit-Kömer sind zerstreut oder gegen die Ränder zu kleineren Gruppen zusammengeballt zu beobachten. Ihre Ausmasse schwanken zwischen 2—3 ju und 30—40 ihre Gestalt ist sehr abwechslungsreich und an ihren Umrissen können häufig Korro­sionsspuren gefunden werden. Infolge ihrer bedeutenden Härte ragen sie stark aus dem Anschliff hervor. Auch das sich neben dem Erz befindende verwitterte Gestein erscheint mit winzigen Pyritkörnchen wie imprägniert. Über die weiteren als Einschlüsse auftrEter.den Mineralerze war schon oben kurz die Rede. So muss in erster Linie der Petzit noch ein­mal erwähnt werden, welcher an jener Stelle des inneren Kernes (Erz No 1), welchen der Hessit-Saum nicht mehr begleitet, in dem homo­genen Erzmaterial als kreisförmiger oder vieleckiger Einschluss sicht­bar wird. Seine Ausmasse betragen 1—20 u. Seine Härte stimmt annähernd mit der des Wismuttellurids überein. Er ist vollkommen isotrop; seine Reflexionsfarbe ist im Vergleich zur Umgebung bl'iulich­grau. In Ölimmersion sinkt sein Reflexionsvermögen und seine Farbe weicht noch mehr von der seiner Umgebung ab. Um die Körner zeigt sich ein kaum wahrnehmbarer, kreisförmiger, ovaler oder keilförmi­ger Hof. Dieser Hof besitzt ebenfalls ein geringeres RefLxionsvermö­gen und ist augenscheinlich plieochroisch. mit lebhafteren Anisotropie­effekten. Es kann als sicher angenommen werden, dass sein Material dem der äusseren Saumtelluride selr.' nahe steht. Aus dem polygonalen, stellenweise automorphen Umriss der Petzit-Einschlüsse kann darauf geschlossen werden, dass sie als An­fangsprodukte des Ausscheidungsprozesses betrachtet werden müssen. So dürfte also das Erzmaterial einen gewissen Gold-Silber-Gehalt be­sessen haben. Durch das Ausscheiden des Petzites aber stieg der Ag­Gehalt verhältnismässig an und musste dann später anlässlich der Entstehung der schwefelhältigen Wismuttelluride in Form von Ent­mischung als Hessit ausscheiden. Das Auftreten von gediegenem Wismut als Einschluss bedeutet keine nennenswerte Neuigkeit. Die wenige u betragenden Au-Körner sind entlang der Hessitlinie überall zu beobachten.

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