Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 39. (Budapest 1946)

Stiller, J.: Beitrag zur Kenntnis der Peritrichenfauna der Schwefelthermen von Split

31 waren reiche Euteromorp/ia-Bestände ausgebildet. Diese zeigten fast ausnahmslos einen schimmelartigen Bewuchs, welcher unmittelbar vor der Kanalmündung überwiegend aus Schwefelbakterien, weiter im Meere aber hauptsächlich aus Kolonien von Zoothamnium, und Myoschiston bestand. Oscillatoriaceen kamen selten, meist nur an der Oberfläche der Schlammkruste vor. Diese sind niemals Träger von Peritrichen. Der Unterschied in den örtlichen Verhältnissen, sowie in den physiko-chemischen Eigenschaften der beiden Quellenabflüsse äussert sich auch in der Verschiedenheit ihrer Flora (Kl as, 1938) und Fauna. Bei den Peritrichen ist diese Verschiedenheit derart weitgehend, dass unmittelbar in den Mündungen, welche von Peritrichen — wie bereits erwähnt — meist nur Vorticella-Arten beherbergen, keine einzige ge­meinsame Art vorkommt. Weiter im Meere, wo die Vermengung des Kanalwassers mit dem Meerwasser bereits einen gewissen Ausgleich bewirkt, findet man einzelne gemeinsame Zoothamnium-Arten (Z. dublicatum und Z. entzii) . Besprechung der in den Queilenmündungen gefundenen Arten. Die in den beiden Quellenmündungen gefundenen Peritrichenarten werden nachstehend gemeinsam besprochen. Am Schlüsse befind3t sich die Aufzählung der besprochenen Arten nebst Angabe des näheren Fundortes. Die Aufzählung erfolgt nach der Systematik von Kahl (1935). Ordnung : P er it r ich a Stein, 1859. Familie: Epistylidae Kahl, 1935. Gattung : Epistylis Ehrenberg, 1838. Epistylis makrostyla sp. n. (Abb. 2 a). Diese einzige Vertreterin der Gruppe Akoyitr akt ilia in der Klo­sterquellenmündung war ein Symphoriont der in der Kanalöffnung nn Schutze eines Steines wachsenden Enteromorpha-F'àdsn. Sie blieb immer solitär und war nur ausnahmsweise und immer nur vereinzelt anzutreffen. Der Körper ist zwar fast zweimal so lang wie breit, besitzt aber mit seinem sehr breiten, etwas eingeschnürten, aber nicht zweiteiligen

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