Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 38. (Budapest 1945)

Szalay, L.: Siebente Mitteilung über Wassermilben (Hydrachnellae) aus unterirdischen Gewässern des Karpatenbeckens

49 Die zum Genitalorgan gehörenden, zahlreichen Genital­näpfe sind in mehreren Reihen gruppiert. Wie der Bauchpanzer, so ist auch der Rückenpanzer in der Hinterrandmitte eingekerbt. An der Ventral seit e ist im Lefzenfeld rechts und links je eine dreieckige Platte zu bemerken. Die Genitalspalte öffnet sich ganz terminal am Körper­hinterende (Abb. 6 c). Der Exkretionsporus ist dorsal, in der Einkerbung des Dorsalparzers zu finden. Fundort : Jádremete (Kom. Bihar), aus dem Grundwasser des Jád-Baches, 1. VIII. 1942, 1 ? . Leg. Dr. P. A. C h a p p u i s. Nudomideopsis n. subgen. Dieses Subgenus stimmt im allgemeinen in den meisten Merk­malen mit Mideopsis überein, weicht jedoch im Rückenschilde deutlich von den Formen dieser Gattung ab. Die meisten Mideopsis-Arten be­sitzen nämlich am Rückenschilde durch abweichende Chitinisierung und Skulptur ausgezeichnete, nach hinten konvergierende Längsstreiten, welche bei diesem Subgenus vollkommen fehlen, so dass der ganze Rückenschild mit fast gleich grossen Poren versehen ist, die nur um die Hautdrüsenmündungen herum kleiner sind. Ich reihe deshalb die einen so einfach gebauten Rückenschild besitzenden Formen der Gat­tung Mideopsis zum leichteren, systematischen Gebrauch in diese neue Untergattung ein. Die Beine sind bei beiden Geschlechtern gleich. Hierher gehört wahrscheinlich auch die aus Brasilien bekannt gewordene Art Mideopsis ovum Lu ndbl. 5 Mideopsis (Nudomideopsis) îongipalpis n. sp Männchen. Grösse und Gestalt. Der flache Körper ist dor­sal 415 ju lang und 344 ^ breit. Das Tierchen erscheint im Seitenumriss kurzelliptisch, der hintere Teil des Körpers ist jedoch etwas breiter als der vordere. Das Vorhandensein von Augen liess sich nicht sicher ermitteln, da Augenpigment nicht gefunden wurde. Die Farbe des Tieres ist wahrscheinlich einheitlich hellbräun­lich; lebhaft gefärbte Flecken, Längsbinden und Körperteile, wie sie bei den anderen Formen der Gattung, hauptsächlich am Rückenschilde, s Lundblad, O.: Die Hydracarinenfauna SüdbrasiLLens und Paraguays. IV. Kungl. Svens. Vet. Akad. Hand!., 20, 1943, p. 1—171, (111—113).

Next

/
Oldalképek
Tartalom