Szekessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 38. (Budapest 1945)

Szalay, L.: Siebente Mitteilung über Wassermilben (Hydrachnellae) aus unterirdischen Gewässern des Karpatenbeckens

38 jener Süsswassermilben, welche Herr Dr. J. Balogh ebenfalls aus unterirdischen Gewässern erbeutet hatte und mir zur Untersuchung in dankenswerter Weise übergab. Die neue Kongsbergia-Formen wurden von P. A. C h a p p u i s, die neue Mideopsis- und einige andere Formen von J. Balogh gefunden. Kongsbergia clypeata n. sp. Diese Form ist der von M o t a s aus Frankreich beschriebenen Kongsbergia Walteri 2 sehr ähnlich, unterscheidet sich aber von dieser Art in mehreren Merkmalen, besonders Grösse, Gestalt, usw., so dass ich meine Form als selbständige Art auffassen möchte. Männchen. Grösse und Gestalt. Der dorsal 270 u lange und 160 u breite, ventral aber 310 ^ lange Körper ist wesentlich kleiner als jener der Vergleichsform, welche nach M o t a s ventral 0.338 mm misst und deren maximale Breite 0.234 mm beträgt. Ein anderes Männchen, welches mir zur Verfügung stand, ist 266—165—305 u gross. Der flache Körper ist von oben gesehen im allgemeinen lang­elliptisch. Der vordere Körperteil, richtiger die Stirngegend ist aber schildförmig verbreitert (78 ju) und springt ein wenig (28 ju) vor (daher der Artname). Der seitliche Rand des Schildes erscheint durch verschiedene Erhebungen wellig. Das Hinterende des Körpers, bzw. die Hinterrandsmitte des Rückenpanzers ist dagegen medial sehr leicht eingebuchtet. Im Vergleich zu K. Walteri ist K. clypeata schlanker; namentlich die Vorderpartie des Körpers ist mehr ausgezogen und die hinteren Seitenränder sind etwas mehr abgeschrägt. Die Farbe ist einheitlich gelblichbraun. Augen vorhanden. Die kleinen, schwarzen Pigmentkörper eines Seitenauges sind mehr oder weniger deutlich voneinander getrennt. Der Augenabstand beträgt 30 pi. Panzer. Das Chitin des Rücken- und Bauchpanzers ist grob porös. Die Poren sind glattrandig. Am Rückenpanzer sind rechts und links leicht wellige Längsrunzeln zu erkennen; das vordere Drittel des Rückenpanzers zeigt ausserdem auf beiden Seiten einige schräg zie­hende Hautlinien (Abb. 1 a). Das Maxillarorgan ist 70 (80) 3 // lang. 2 Motas, C.: Contribution à la Connaissance des Hydracariens français particulièrement du Sud-Est de la France. Tjrav. Lab. Hydrobiol. et Piscic. Univ. Grenoble, 20, 1928, p. 1—373 (243—250). s Alle folgenden Angaben in Klammern beziehen sich auf die Art K. Walteri.

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