Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 37. (Budapest 1944)
Móczár, L.: Über zwei gynandromorphe Psammochariden (Hymenoptera) aus Ungarn
ANNALES HIST.-NAT. MUSEI NATIONALIS HUNGARIC1. XXXVIL PARS ZOOLOGICA 1944. ÜBER ZWEI GYNANDROMORPHE PSAMMOCHARIDEN (HYMENOPTERA) AUS UNGARN. Yon L. MÓCZÁR (Budapest). Bisher wurden nur wenige gynandromorphe Psammoehariden beschrieben. So gibt MOCSÁRY 1 ein lateral-gynandroinorphes Exemplar von Pepsis dimidiata FABR. aus Brasilien bekannt, dessen rechter Fühler männlich war und bei welchem die Behaarung des Kopfes ebenfalls an die der Männchen erinnerte; sonst zeigte aber der Körpet weibliche Merkmale. DALLA-TORRE und FRIESE 2 führen alle bis zum Jahre 1898 beschriebenen gyiiandromorphen Hymenopteren an und gruppieren sie in einer Tabelle. Sie unterscheiden: Gruppe I. Laterale Gynandromorphe (38). „ IL transversale „ (1). III. frontale „ (16). IV. gemischte „ (18). In 11 Fällen waren nur am Kopf gynandromorphe Merkmale zu finden. In 17 Fällten waren links männliche, rechts weibliche Merkmale vorhanden . In 18 Fällen dagegen links weibliche, rechts männliche Merkmale. BERLAND 3 stellte von dem als Pompilus brachycerus FERTON beschriebenen Tier fest, daß es sich dabei um einen frontalen Gynandromorph der Art Episyron capiticrassus FERTON handelt, bei welchem der Kopf männliche, der Körper und die Beine aber weibliche Merkmale aufwiesen. HAUPT 4 gibt die Abbildung eines vollkommenen lateralen Zwitters bei Psammochares leucopterus DHLB. bekannt. Während meiner Untersuchung an mehr als 5000 ungarischen Psammoehariden konnte ich 2 gynandromorphe Tiere finden: 1. Aporus helueticus TOURN., ein frontaler Gynandroanorph, dessen Kopf 1 Rovartani Lapok, 1, 1884, p. 53—54. 2 Berichte d. naturwiss.-med. Yer. Innsbruck, 24, 1898, p. 1—96. 3 Bull. Soc. ent France, 1925, p. 44—45. 4 Dtsch. ent. Z., 1927 Beiheft p. 355.