Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 37. (Budapest 1944)

Aczél, M.: Die Gattung Tömösváryella Acz. (Dipt.) (Dorylaiden-Studien VIII)

posiior müßig klein. 0.71—0.72—0.77 mm lang. Das dunkelbraune oder schwarze, dorsal weiß bereifte, dicke Basalglied des Oviposi­tors ist pubeszeni und deutlich kürzer (0.27—0.32—0.32 mm lang und 0.27 mm breit) als der durchscheinend gelbe, genau gerade, nadelspitze, 0.44—0.4—0.45 mm lange Legestachel, der bis zur äußer­sten Basis dorsoventral flachgedrückt, aber unmittelbar an der Basiis ventral rasch verdickt ist. (Texttaf. V. Abb. 7—10). (Die von G. F. KNOWLTON, 1937 veröffentlichte Abbildung ist zutreffend, nur wurde der Ovipositor viel zu stark gebogen gezeichnet). Nach BECKER (1900.237): „Hypopygio (= Basalteil!) ... terebra recta aeque longa". Zwischen BECKER und mir besteht aber nur in der Auffaßung eine Differenz, da ich unter Legestachel nicht nur seine Spitze, sondern auch den von der die Spitze des Basalteils des Ovipositors markierenden Einschnürung (basalwärts von den Cerci) bis zur Spitze selbst reichenden Teil verstehe. Sehr charakteristisch ist für den Ovipositor, daß der ganz gerade Legestachel dorsoventral fast bis zur Basis plattgedrückt, an der Basis aber ventral plötzlich sehr verdickt ist. (Texttaf. V, Abb. 8—10). Das 4. und 5. Sternit in der Mitte geteilt und etwas — wohl durch die Legeröhre — eingedrückt. Verbreitung: Ägypten, Äthiopien. LI. S. A., Columbia, Costa Rica. Als mir mein verehrter Kollege, Herr D. E. HARDY (Lawrence, Ks, U. S. A.) einige schöne nordamerikanische Tömösváryella-Arten sandte, fiel mir sofort auf, daß die nearktische T. subvirescens Lw. auffallend der paläarktisch-mediterraneii pilosiveniris BECK, ähnelt. Nach gründlicher Untersuchung stellte sich heraus, daß beide Tiere in sämtlichen wesentlichen Merkmalen identisch und morpho­logisch nicht ztt unterscheiden sind. Die beiden Arten mußte ich also unter dem älteren Namen subvirescens LoEW vereinigen. Aus der Sammlung des Ungarischen National-Museums kam das Tier noch aus der äthiopischen Region (Abessinien) und der neotro­pischen Region (Columbien) zum Vorschein. Auch ist anzunehmen, daß das Tier durch das Niltal von Ägypten bis Abessinien, und von den Vereinigten Staaten von Nordamerika durch Zentralamerika, oder die westindische Inselwelt bis nach Columbien eine zusam­menhängende Verbreitung besitzt. Morphologisch fand ich zwischen den neark tisch- neotropischen und den paläark tisch- äthiopischen Exemplaren bei sorgfältigster Untersuchung keine wesentlichen Unterschiede, höchstens in der Behaarung (welche bei den nearktisch-neotropischen Exemplaren kürzer ist), in der Färbung (z. B. das Flügelgeäder der nearktischen

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