Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1943)

Kolosváry, G.: Morphologische Bemerkungen über Balanus psittacus (Molina) und Balanus maxillaris Gronovius. Die Verbreitung dieser Arten auf Grund der neuesten Angaben

„Nummer 12319 Balanus psittacus (jetzt Balanus maxillaris) stammt aus dem Museum GODEFFROY unter der Nummer 1955. Im Katalog des Museums GODEFFROY sind die Chinchas-Iiisehi als Fundort angegeben. Das kann stimmen. Die Firma GODEFFROY hat an der Westküste Südamerikas lange Zeit ihr Hauptgeschäft ge­macht. Eins ist jedoch auffallend. Die Chinchas-Inseln sind von deutschen Schiffen nur im Guano-Handel angelaufen worden. Es ist aber nichts darüber bekannt, daß die Firma GODEFFROY am Guano­Handel beteiligt gewesen sei. Ich habe gelesen, daß der Guano­Handel stets in den Händen anderer Finnen gelegen habe. Die Firma GODEFFROY hat hingegen lange Zeit vor allem aus Chile Kupfer at holt, das sie in Hamburg selbst verhüttete." „Die Fundangaben des Museums GODEFFROY haben sich über­haupt oft als ganz unzuverlässig erwiesen. Der damalige Leiter des Museums GODEFFROY, SCHMELTZ war ein berühmter Mann. In vieler Hinsicht war er aber nach heutigen Begriffen nicht sorgfältig genug. Ich bitte daher mit dieser Angabe vorsichtig zu sein." „Nummer 12070 Balanus psittacus (jetzt Balanus maxillaris) ohne Fundort. Woher dieses Stück stammt, läßt sich heute nicht mehr feststellen." Auf Grund dieser Erörterungen gebe ich hier nun eine Zusam­menstellung, welche die Verbreitung der beiden Arten betrifft: Westanierikanischcr Pazifik: Südafrika: Balanus psittacus! Balanus maxillaris! Balanus vinaceus! Balanus algicola! Balanus tintinnabulum concinnus! Balanus vinaceus! Balanus maxillaris? Balanus algicola!? Nur die Verbreitung der Art Balanus vinaceus ist sicher; wenn wir aber die Assoziation Balanus maxillaris — vinaceus — algicola in Betracht ziehen, so erscheint es nicht als allzu unwahrscheinlich, daß die Angaben des Hamburgischen Museums dennoch richtig sind. Die westamerikanischen Balanus mäxillaris-Exemplare in der Sammlung des Hamburgischen Museums waren von KRÜGER als „Balanus psittacus" bestimmt. Diese „Balanus psittacus"-Exem­plare sind aber zweifellos typische maxiZ/aris-Exemplare, wie es aus den Originalabbildungen ersichtlich wird. Zwischen den west­amerikanischen und südafrikanischen maxiZ/am-Exemplaren sind keine Unterschiede vorhanden. Die von mir als Vergleichs-Material benützten südafrikanischen ma.Yiï/arîs-Exemplare waren ebenfalls

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