Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)

Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs

ses Exemplar wurde auf Grund der inneren Struktur unter der Gat­tung Megathiris behandelt. Später führt SACCO (S. 30) eine eben­falls sehr kleine Brachiopoden-Form an, die dem MATYASOVSZKY'­schen Original ungemein nahezustehen scheint. Allerdings hegt er den Verdacht, daß es föich hier event, nur um ein juveniles Exemplar der M. decollata handeln könnte. Beide Typen lassen sich von den übrigen Formen durch breitere als lange Form, geringe Zahl (fünf) der sehr kräftigen Rippen, sowie auffallend kleine Gestalt unter­scheiden.­Trotz dieser auffallenden Unterscheidungsmerkmale spricht der vollkommen embryonale Habitus der Exemplare (Rippen beginnen in der Sehalenmitte ohne jeden Übergang; glatter, verhältnissmäßig überdimensionierter Wirbel ohne Zuwachsstreifen, usw.) gegen eine spezifische Sonderexistenz dieser Form, was SACCO'S Verdacht zu gerechtfertigen scheint. Zur Entscheidung dieser Frage würe die Kenntnis der inneren Struktur ebenso eine Vorbedingung, wie auch zur Entscheidung der generischen Zugehörigkeit. „Argiope" baranyaensis MATYASOVSZKY 1880. 1880. Argiope baranyaense MATYASOVSZKY: 30, p. 246. Taf. 10. Abb. 3 a-e. Diese neue Art wird von MATYASOVSZKY durch besonders kleine, flach, abgerundet-pentagonale Gestalt, fein punktierte, glatte Ober­fläche und wenig hervortretenden Wirbel gekennzeichnet. Gegenüber der Abbildung bei MATYASOVSZKY (Taf. 10. Abb. 3 a-e) ist das Typusexemplar (Lectoholotypus) von (Baranyavár in der kgl. Ung. Geol. Anstalt am Stirnrand bei w 7 eitem nicht so deutlich eingebuchtet und die Armklappen unter der Stielöffnung sind schwach zugespitzt (die am Original abgebrochene Spitze wurde bei MATYASOVSZKY als Einbuchtung abgebildet). Das »zweite von MATYASOVSZKY ZU dieser Art gestellte, nicht ein­mal halb so große Exemplar (Taf. 10. Abb. 7 a-d) gehört sicher nicht hieher, doch ist es viel zu defekt, um zu weitergehenden taxono­mischen Schlußfolgerungen benützt werden zu können (die MATYA­sovszKY'sche Abbildungen sind sehr undeutlich, ebenso wie auch seine Maßangaben.). „Argiope" baánensis MATYASOVSZKY 1880. 1880. Argiope baánensis MATYASOVSZKY: 30, p. 245. Taf. 10. Abb. 1 a-d Diese ohne Kenntnis der inneren Struktur generisch nicht lo­kalisierbare Form dürfte später vielleicht als Jugendform betrachtet

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