Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)

Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs

Argyrotheca subcordata (BOETTGER 1901). (Taf. II. Abb. 2—3) 1901. Cistella subcordata BOETTGER: 3, p. 185; ZILCH: 70. Taf. 1. Abb. 12. Kleine, herzförmige Form, Oberfläche fein punktiert. Wirbel vortretend und mäßig über die Armklappe reichend. Die flachen Rip­pen undeutlich, besonders in der Nähe des Stirnrandes. Deutliche Vertiefung an der Armklappe, Stirnrand ausgehöhlt. Stielöffnung liegt in einer breiten Area. Die Art steht der lebenden Cistella cordata Risso aus dem Mit­telmeer sehr nahe, doch weicht sie von dieser durch die breite, tiefe Dorsalfurche und die mehr dreieckige Öffnung gut ab. Die aus Kostej stammenden Exemplare stimmen mit dem BoETTGER'schen Typus vollkommen überein, mit dem ich Gelegen­heit hatte, sie zu vergleichen. Argyrotheca squamata (EICHWALD 1853). 1853. Terebratula squamata EICHWALD: Leth. Ross. III. p. 54. Taf. 3. Fig. 12. Taf. 6. Fig. 1. Kleine, subquadratische Argyrotheca-Art, Schale mit kräftigen Radialrippen, gut sichtbaren Zuwachsstreifen, dicht punktiert. Ober­rand der Armklappe die ganze Breite der Schale einnehmend. Wir­bel gestreckt und mäßig vortretend. Area ziemlich groß, mit trape­zoidaler Stielöffnung. Zwei Armklappen-Bruchstücke aus dem oberen Mediterran von Ribice zeigen mit den DREGERschen Typen (13, S. 186. Taf. 1. Abb. 12—14) weitgehende Übereinstimmung. VADÁSZ führt zwar das Mate­rial von Ribice (59, S. 370) unter dem Namen Cistella costulata SEQU. an, doch kann ich hier bemerken, daß SACCO (47, S. 32) die Arten C. costulata und A. squamata als außerordentlich nahestehende For­men für artlich ident ansehen möchte. Außer dem Vorkommen von Ribice wird die Art von Lapugy (13, S. 186) aus dem Leithakalk Siebenbürgens (27), sowie aus dem oberen Mediterran des Östlichen Cserhát-Gebirges (62) erwähnt. Argyrotheca subcuneata (BOETTGER 1901). 1901. Cistella subcuneata BOETTGER: 2, p. 185. Aus Kostej stammen zwei Fragmente einer weiteren Argyrothe­ca-Art, die mit BOETTGER'S Cistella subcuneata vollkommen überein-

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