Rotarides Mihály - Székessy Vilmos (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 36. (Budapest 1944)

Meznerics, I.: Die Brachipoden des ungarischen Tertiärs

bürgischen Beckens (27, I. Teil, S. 267, 281), wo sie angeblich in gros­ser Individuenzahl vorkommen soll. HANTKEN erwähnt sie als eben­falls häufige Form aus dem Nummulinenkalk des nördlichen Bakony (19, S. 437, 449) und aus den eozänen und oligozänen Bildungen des Esztergomer Kohlenbeckens (18, S. 73, 77, 78, 91). Endlich führt sie auch E. PÁVAI (42, S. 383) aus dem Bryozoenmergel der Umgebung von Kolozsvár an. In Verbindung mit dem Namen T . tenuistriata LEYM. muß ich noch ein Exemplar des T. caputserpentis-Formenkreises erwähnen, das, falls es überhaupt eine solche Art gibt, mit T. tenuistriata identi­fiziert werden könnte. Es handelt sich um ein Exemplar aus dem Bryozoenmergel des Szépvölgy (Budapest), das (von Terebratulina striatula vollkommen abgesehen), eine bedeutend feinere Berippung aufweist, als sie bei T. caputserpentis zu erwarten wäre. Doch reicht ein einziges Stück zur Entscheidung dieser Frage bei weitem nicht aus. Terebratulina plana n. sp. (Taf. II. Abb. 10—11 ) Holotypus (Taf. L Abb. 10—11) und Paratypen aus dem mittel­miozänen Ostreen-Tegel von Egeres (Kom. Kolozs) im Besitz der Kgl. Ung. Geol. Anstalt, Budapest. Diagnose: Kleine, abgerundet-ovale, sehr flache Brachiopoden­Form mit außerordentlich feinen Radialrippen, großer Stielöffnung und breitem Wirbelrand. Die neue Art steht T. parisiensis DESHAYES (Animaux sans ver­tèbres dans le Bassin de Paris. IL S. 148. Taf. 86. Abb. 22^-25) am nächsten, doch ist sie von dieser durch viel feinere Berippung, grös­sere Stielöffnung, sowie Vorhandensein eines Wirbelrandes scharf zu trennen. A. KOCH bestimmte die etwa 40 Exemplare aus dem mitteleo­zänen Ostreen-Tegel von Egeres als Terebratulina cfr. parisiensis DESH., welcher Art sie tatsächlich nahestehen. Incertae sedis (? Terebratellidae). „Terebratulina parva" MATYASOVSZKY 1880. . 1880. Terebratulina parva MATYASOVSZKY: 30, p. 230. Taf. 10. Abb. 4 a-& Diese auf ein winzig kleines, dazu noch wahrscheinlich bei der Präparation zur Originalbeschreibung in der Schloßpartie stark

Next

/
Oldalképek
Tartalom