Rotarides Mihály (szerk.): A Magyar Természettudományi Múzeum évkönyve 35. (Budapest 1942)
Ochs, G.: Ein neuer Gyrinus aus Persien nebst einigen Bemerkungen zu pal. Gyriniden (Coleoptera)
Gyrinus aeratus STEPH. — Nach den Feststellungen von PER BRINCK (Opusc. Ent. Lund 1939, S. 22) muß die bisher als G. Thomsoni geführte Art diesen älteren Namen tragen. UYTTENBOOGAART (Tijdschr. v. Ent. 75, 1932, S. VI —VII) macht darauf aufmerksam, daß bei dieser Art neben stärker retikulierten 99 auch solche vorkommen, deren Mikroskulptur der der $S gleicht. Gyrinus colymbus ERICHSON. — Der Befund der Typen im Berliner Zoolog. Museum ergab, daß die bisher als G. strigulosus geführte Art obigen Namen tragen muß. Gyrinus distinctus var. Fairmairei RÉG. (= fulviventris REITT.) — In einer Serie von Syrien: Beyruth (STAUDINGER) befand sich neben normalen G. distinctus 1 Stück mit heller Unterseite, wodurch bewiesen scheint, daß Fairmairei nur eine Varietät dieser Art ist (vgl. ZIMMERMANN 1926, Kol. Rundsch. 12, 98 und ZAITZEV 1928, Trav. Stat. Biol. Cane. V, II. 44). Im Budapester Museum befindet sich auch die Type von G. fulviventris REITER, welcher ebenfalls hierher gehört. Die var. Fairmairei liegt bisher vor aus Syrien, Transkaukasus, Irak und Iran. Gyrinus natator L. und Gyrinus substriatus STEPH. — Nach den Feststellungen von OMER-COOPER 1934 (Extr. d'Arch. d'Hydrobiol. et dTchthyol. 8, 21—26) und PER BRINCK 1940 (Opusc. Ent. Lund, S. 3—6) besteht wohl kaum noch ein Zweifel, daß es sich um zwei verschiedene Arten handelt, die auch anderwärts nebeneinander unvermischt vorkommen, z. B. in Holland: Weert, Lang Soeren und Oirschot; Deutschland: Eutin, Berlin, Finkenkrug, Dameswalde. Es ist bezeichnend, daß AHLWART die in einer größeren Serie von Dameswalde (jetzt im Berliner Zoologischen Museum) enthaltenen echten natator mit aeratus zusammensteckte (beide waren damals als Arten noch nicht erkannt), während er substriatus davon absonderte. Anscheinend wurde er durch den Ausbruch des Krieges 1914—18, in welchem er leider zu früh den Heldentod fand, daran gehindert, die Angelegenheit zu klären. Gyrinus Reitteri n. sp. ó*. Länge 4% mm, Breite 3% mm. Kurz und breit oval, mäßig^ gewölbt. Oberseite glänzend, schwarz mit blauem Schein, seitlich erzfärben, ebenso Vorderkopf, Schildchen und Naht der Flügeldekken; Unterseite schwarz, Mittelbrust, Epipleuren und Analsegment rötlich. Clypeus und Vorderkopf runzlig. Kopf zwischen den Augen mit 2 Eindrücken; mit Ausnahme einer schwachen, sehr weitläufig; zerstreuten Punktierung, die auf dem Vorderkopf etwas kräftiger ist.